Nati-Karriere endete 2004
Wird Israel wieder zu Yakins Schicksalsspiel?

Nach zuletzt schwachen Auftritten kann der Nati mit einem Sieg gegen Israel und der damit verbundenen EM-Quali ein Befreiungsschlag gelingen. Coach Murat Yakin hat keine guten Erinnerungen an Israel, endete doch 2004 gegen diesen Gegner seine Karriere als Nati-Spieler.
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Schmerzhaftes Ende: Im Oktober 2004 endete Murat Yakins Karriere als Nati-Spieler gegen Israel.
Foto: Blicksport
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Für die Nati und Trainer Murat Yakin (49) geht es am Mittwoch in der wegen des Krieges in Israel nach Ungarn verlegten Partie um viel. Nach den zuletzt schwachen Auftritten ist der Nati-Trainer angezählt. Holt sein Team mit einem Sieg das EM-Ticket, stärkt dies seine Position in den im Dezember anstehenden Verhandlungen um eine allfällige Verlängerung seines Vertrages. Bei einem Remis oder eine Niederlage muss die Nati weiter zittern.

Auch wenn die Schweiz im Frühjahr Israel 3:0 besiegte, als Spieler hat Yakin keine guten Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch. Am 9. Oktober 2004 bestritt er auswärts gegen Israel – damals in Tel Aviv – sein letztes Länderspiel. «Ich erinnere mich, dass ich während des Spiels höllische Schmerzen in der Hüfte verspürte und mich auswechseln lassen musste», so der Nati-Coach im Rückblick. «Ich hatte Schmerzen, wie ich sie so noch nie zuvor hatte.» In der Kabine verabreichte ihm der Arzt eine schmerzstillende Spritze.

«
«Ich spürte, dass es zu Ende geht.»
Murat Yakin, Nati-Trainer
»

Dass Yakin nicht fit war, war offensichtlich. Bei beiden israelischen Toren von Yossi Benayoun sah der Innenverteidiger schlecht aus. Immerhin leitete Yakin einen der zwei Schweizer Treffer ein, ehe er in der 65. Minute den Platz verlassen musste. Zwar beendete Yakin die Saison mit dem FCB und wurde noch einmal Meister, bald war aber ganz Schluss. «Es war ein Jahr, in dem ich von einem Arzt zum anderen rannte. Danach spürte ich, dass es zu Ende geht.»

So endete seine Karriere in der Nati nach 49 Spielen. Zwar habe er das Nati-Trikot 50 Mal («eine magische Zahl») getragen, eine Partie gegen Hongkong wurde nachträglich aber nicht als Länderspiel gewertet. Die WM 2006 in Deutschland fand ohne Murat Yakin statt. «Da ich schon die WM in den USA 1994 verpasst hatte und wir an der EM 2004 ausgeschieden sind, wollte ich unbedingt an der WM 2006 teilnehmen. Das blieb mir leider verwehrt.»

Nun will Yakin Verpasstes nachholen und als Trainer mit der Nati an eine Endrunde nach Deutschland. Mit einem Sieg am Mittwoch ist die Quali unter Dach und Fach. Es ist Yakins 28. Länderspiel als Nati-Trainer. Sein letztes wird es nicht sein, auch wenn die Schweiz verlieren sollte. Und trotzdem: Auch sein langfristiges Schicksal als Nati-Coach könnte ein Duell gegen Israel bestimmen.

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