Nati, aufgepasst!
Auf dem Brügglifeld und im Camp Nou gabs schon Fussball-Wunder

Damit sich der Kosovo doch noch direkt für die WM qualifiziert und die Nati in die Playoffs muss, braucht er einen Sieg mit sechs Toren Differenz in Pristina. Ein Ding der Unmöglichkeit - eigentlich. Ein Blick zurück zeigt: Im Fussball ist (fast) alles möglich.
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Mit der Wende im Brügglifeld sorgte Xamax in der Barrage 2019 für eine der grössten Sensationen im Schweizer Fussball.
Foto: geisser

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fussballwunder: Grosse Comebacks und unerwartete Siege in der Sportgeschichte
  • Champions League: Barcelona schlägt PSG 6:1 nach 0:4-Hinspiel-Niederlage
  • WM 1954: Schweiz gegen Österreich endet 5:7, torreichstes WM-Spiel
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die letzte Nati-Niederlage mit mehr als fünf Toren Differenz liegt mehr als 60 Jahre zurück. 1963 unterlag man in einem Testspiel England mit 1:8. Auch davor gab es eine Handvoll Klatschen, allerdings verlor die Nati nie ein Wettbewerbsspiel mit sechs Toren Differenz. In der Ära Yakin setzte es die höchste Niederlage beim 1:6 im WM-Achtelfinal 2022 in Doha gegen Portugal ab.

Der Kosovo selbst hat in seiner noch jungen Geschichte erst einmal mit mehr als fünf Toren gewonnen. 2006 schlug man in einem inoffiziellen Länderspiel Monaco mit 7:1. Seit der Aufnahme in die Uefa und die Fifa im Mai 2016 gab es ein 5:0 in Malta (2018) und ein 5:0 gegen Burkina Faso (2022) als bislang höchste Siege.

Und trotzdem, im Fussball hat es immer wieder Wunder gegeben. Hier eine Auswahl:

2

Juni 2019: Barrage-Rückspiel, Aarau - Xamax 0:4, 4:5 n. P.

Der Champagner ist bereitgestellt, die Aufstiegs-Shirts gedruckt, als Aarau nach dem 4:0 im Hinspiel Xamax zum Barrage-Rückspiel im Brügglifeld empfängt. Doch die von Stéphane Henchoz trainierten Neuenburger schaffen das Wunder, holen das 4:0 auf und setzen sich im Penaltyschiessen eiskalt durch.

8

März 2017: Champions League, Barcelona - PSG 6:1

Bis heute gilt das Achtelfinal-Rückspiel als die grösste Wende in der Champions League. Nach der 0:4-Niederlage im Hinspiel liegt Barcelona im Rückspiel im Camp Nou bis zur 88. Minute erst 3:1 in Führung, ehe Lionel Messi und Co. das scheinbar Unmögliche noch möglich machen und mit drei Toren innerhalb von sieben Minuten den Einzug in die nächste Runde schaffen.

10

April 2014: Europa League, Valencia - Basel 5:0 n. V.

Mit einem 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel reist der FCB nach Valencia. Doch im Estadio Mestalla kommen die Basler unter die Räder. Nachdem das Heimteam in der regulären Spielzeit das 3:0 wettgemacht hat, ist es nach zwei Roten Karten in der Verlängerung um den FCB geschehen, womit er seinen zweiten Halbfinal-Einzug in Folge verpasst. Damaliger FCB-Trainer: Murat Yakin.

25

Mai 2005: Champions League, Milan - Liverpool 3:3, 5:6 n. P.

Auch wenn es in der Geschichte resultatmässig grössere Wenden gab, gilt dieses Duell auch in Anbetracht der Wichtigkeit des Spiels als eines der grössten Fussball-Wunder. Liverpool liegt zur Pause 0:3 zurück, ehe es mit drei Toren nach der Pause sich in die Verlängerung rettet. Im Penaltyschiessen avanciert Keeper Jerzy Dudek zum Helden, als er die Versuche von Pirlo und Schewtschenko hält.

2

November 1993: Uefa Cup, Karlsruhe - Valencia 7:0

In der 2. Runde im Uefa Cup hat der von Winfried Schäfer trainierte KSC das Hinspiel in Valencia 1:3 verloren, ehe es im Rückspiel im Wildpark-Stadion zur grossen Wende kommt. Nachdem Oliver Kahn mit mehreren Paraden das Heimteam in der Startphase vor einem Rückstand bewahrt hat, spielt sich der KSC in einen Rausch. Zum Helden wird Edgar Schmidt, der vier Tore erzielt und den Übernamen «Euro-Eddy» erhält.

19

März 1986: Cup der Cupsieger, Uerdingen - Dynamo Dresden 7:3

Im deutsch-deutschen Duell führen die Gäste aus dem Osten nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel auch im Rückspiel in der Grotenburg in Krefeld zur Pause mit 3:1. Doch mit sechs Toren innerhalb von 28 Minuten schafft das Heimteam die Wende. Begünstigt wird die Sensation dadurch, dass sich Dresdens Stammtorhüter Bernd Jakubowski kurz vor der Pause schwer verletzt.

21

Juni 1978: WM-Zwischenrunde, Argentinien - Peru 6:0

Es ist an einer WM der höchste benötigte Sieg, aber auch der umstrittenste. Vor dem abschliessenden Spiel der Zwischenrunde weiss der Gastgeber, dass er einen Sieg mit vier Toren Unterschied braucht, um anstelle von Brasilien in den Final einzuziehen. Bis heute gibt es Spekulationen, dass die zu dieser Zeit regierende Militärjunta das Spiel gekauft hat.

26

Juni 1954: WM-Viertelfinal, Schweiz - Österreich 5:7

In der Partie, die als Hitzeschlacht von Lausanne in die WM-Geschichte eingeht, führt die Schweiz nach 19 Minuten 3:0, ehe die Österreicher innerhalb von zehn Minuten fünf Tore erzielen. Am Schluss siegt Österreich mit 7:5 im bis heute torreichsten Spiel an einer WM.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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