Unbekannter legt verdutztem Shaqiri UCK-Jacke um
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Wirbel bei Interview:Unbekannter legt verdutztem Shaqiri UCK-Jacke um

Nach UCK-Eklat um Shaq
Nati verschärft Sicherheits-Massnahmen

Der Jackenskandal von Genf! In der Schweiz kochen die Emotionen über. In Litauen ist rund um die Nati alles ruhig. Gut so. Es geht um viel Wichtigeres: Um die WM 2022!
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Nach dem UCK-Skandal: Gute Laune bei Xherdan Shaqiri vor dem WM-Quali-Spiel in Litauen.
Foto: TOTO MARTI
Alain Kunz, Vilnius

Xherdan Shaqiri ist im Abschlusstraining auf dem Kunstrasen des LFF-Stadions in Vilnius gut drauf. Er macht Witzchen. Geht von einer Gruppe zur anderen. Spricht mit den Teamkollegen. Lacht viel. Wenn es in irgendeiner Form Nachwehen von der Aktion mit der UCK-Jacke geben sollte – man merkt ihm nichts an.

Er ist ja gut in Form. Das hat er gegen Nordirland gezeigt. Und es geht gegen seinen Lieblingsgegner: Gegen Litauen hat Shaq in drei Spielen vier Tore gemacht! Das frühe 1:0 zum Minisieg im März. Und drei Tore in den beiden EM-Quali-Spielen 2016.

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Das Thema ist denn auch bei der letzten Einheit der Schweiz nur noch am Rande eines. Logisch wird Trainer Murat Yakin danach gefragt, ob er Nachwehen bei Shaqiri befürchte. Die Strategie des Fussballverbands wird bei Yakins Voten sofort offensichtlich: «Da kann ich nicht viel dazu sagen. Wir konzentrieren uns auf das Spiel.»

Stattdessen sagt Yakin grinsend, wie Xherdan seinen 30. Geburtstag unter diesen Umständen gefeiert habe: «Oft! Er hat fünfmal Kuchen erhalten. Und er musste fünfmal aufstehen und eine Rede halten. Was er sehr gerne macht. Das war wichtiger als die andere Geschichte.»

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«Shaq» verhält sich als Vorbild

Und doch: Auf Führungsebene der Nati nimmt man den Vorfall sehr ernst. Bei der Emotionalität, die da drin ist, und nachdem serbische Medien Öl ins Feuer gegossen haben mit ihren absurden Verschwörungstheorien, Shaqiri könne mit diesem UCK-Wahnsinnigen unter einer Decke stecken, muss man schon seriös abklären, dass keine Gefahr besteht. Und deeskalieren, nicht dass man plötzlich wieder einen Doppeladler auf dem Feld sieht wie an der WM 2018 in Russland. Hat man mit Shaq gesprochen? «Wir tauschen uns vor den Spielen regelmässig aus«, sagt Kommunikationschef Adrian Arnold. Und weiter: «Xherdan ist mit seinen dreissig Jahren ein sehr erfahrener Spieler, der sich gerade auch als Captain seiner Verantwortung bewusst ist. Und er weiss, wie er sich verhalten muss. Kein Nati-Spieler will für politische Zwecke instrumentalisiert werden.»

Wie ernst der SFV das Thema nimmt, zeigt seine Reaktion auf den Vorfall in Genf. Arnold erzählt: «Spielfeldinvasionen sind in den Sicherheitskonzepten sehr aktuell. Gerade weil es zu vielen Fällen kommt. Auch zum Beispiel im EM-Final. Wir waren in Genf schon mit einem starken Sicherheitsaufgebot von 90 Stewards und weiteren 170 Sicherheitskräften am Start. Davon zwei in der Interview-Zone. Dass es dennoch einer schaffte, ist ärgerlich. Deshalb haben wir die Sicherheitsmassnahmen per sofort nochmals erhöht. Wir wollen die Interview-Zone noch besser absichern, weil eine Live-Situation natürlich sehr attraktiv ist.»

Restrisiko bleibt bestehen

Aber, und das sagt Arnold auch klar: «Wenn man das hundertprozentig verhindern will, muss man wieder Fünf-Meter-Graben rund ums Feld konstruieren. Oder Zäune errichten, mit denen es in der Vergangenheit Tote gegeben hat. Beides wollen wir nicht mehr.»

Auch die Fifa natürlich nicht, die für die Sicherheit an den EM-Quali-Spielen verantwortlich ist – und nicht die Uefa. Hat sie eine Untersuchung eingeleitet? Ein Sprecher: «Wir sind derzeit dabei, uns mehr Informationen zum Vorfall zu beschaffen.»

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Foto: TOTO MARTI
Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
Playoffs
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