Frauen-Nati verliert in Belgien
Jetzt müssen wir doch noch um die EM zittern!

Die Schweizer Frauen verlieren in Leuven gegen Belgien das letzte EM-Quali-Spiel. Nun muss das Team von Nati-Trainer Nils Nielsen zittern. Eine Entscheidung fällt aber erst im nächsten Jahr.
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Belgiens Tine De Caigny trifft zum zweiten Mal: Die Schweizerinnen Ana Maria Crnogorčević und Géraldine Reuteler sind bedient.
Foto: freshfocus

Es scheint wie verhext! Schon vor dem entscheidenden Spiel der Frauen-Nati in Leuven gegen Belgien kommt die erste Schock-Nachricht: Stammkeeperin Gaël Thalmann fällt wegen Corona aus! Nati-Trainer Nils Nielsen bringt Freiburg-Hüterin Elvira Herzog.

Und Herzog ist es dann, die gegen die Belgierinnen nach etwas mehr als 20 Minuten an einer Flanke vorbei segelt. Tine De Caigny profitiert, sagt Merci und nickt ein – 1:0 für Belgien.

Der nächste Schweizer Schock folgt nur wenig später. Lia Wälti, Captain und Leistungsträgerin, muss nach einem Zusammenprall verletzt vom Feld. Fünf Minuten danach macht Belgien das 2:0, wieder ist es De Caigny, die trifft.

Die Schweiz, die in Leuven für den Gruppensieg und das EM-Ticket mindestens einen Punkt gebraucht hätte, verliert letztlich 0:4.

Müssen wir in die Playoffs?

EM-Träume adé? Mitnichten. Die Schweizerinnen können sich noch als einer der besten Gruppen-Zweiten auf direktem Weg für das Turnier 2022 in England qualifizieren. Doch weil in anderen Gruppen noch Partien offen sind, entscheidet sich das erst 2021.

Der Nati droht dennoch der Umweg über die Playoffs im nächsten Frühling. Und damit werden böse Erinnerungen wach: Vor zwei Jahren in der WM-Quali haben die Schweizerinnen eine gute Ausgangslage in den letzten zwei Partien leichtfertig verspielt und sind anschliessend in den Playoffs gescheitert.

Das werde dieses Mal aber nicht passieren, weil das Team nun «weiter und reifer» sei als damals, hat Lia Wälti vor der Partie in Belgien versichert. Die Hoffnung lebt. Von der ersten Teilnahme an einem grossen Turnier seit 2017 darf weiterhin geträumt werden. (mam)

Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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