FCL-Freimann ist mit der U21-Nati in Luzern
«Sitzt jemand auf meinem Platz, schicke ich ihn weg»

Bung Meng Freimann freut sich auf das Heimspiel im Nati-Trikot. Trotz Transferangeboten im Sommer blieb er dem FCL treu und hat sich in der Stammelf etabliert, wo er nun auch als Linksverteidiger eingesetzt wird.
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Bung Meng Freimann ist beim FC Luzern nicht mehr wegzudenken.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • U21-Nati spielt erneut in Luzern gegen Island in EM-Qualifikation
  • Bung Meng Freimann und Sascha Britschgi sind vielversprechende Luzerner Talente
  • Freimann schloss im Sommer seine Lehre als Elektroplaner erfolgreich ab
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

An Luzern hat die U21-Nati keine guten Erinnerungen. Letztmals spielte sie vor fast auf den Tag genau einem Jahr in der Swissporarena. Es setzte ein enttäuschendes 1:1 gegen Finnland ab, was den Weg an die EM 2025 in der Slowakei zusätzlich erschwerte.

Nun tritt die U21 erneut in Luzern an. Vieles ist anders als vor 364 Tagen. Der Gegner heisst Island und nicht Finnland. Zudem ist es das erste und nicht das letzte Heimspiel in der EM-Quali. Einiges ist aber gleich. Zum Beispiel der Trainer Sascha Stauch (51) oder die Tatsache, dass sich vielversprechende Luzerner Talente im Kader tummeln.

«Es ist schön, Britschgi wiederzusehen»

Einer davon ist Bung Meng Freimann (19). «Das zeigt die gute Arbeit, die in Luzern mit den jungen Spielern gemacht wird», meint er an der Pressekonferenz vor dem Spiel. Es sei eine besondere Ehre, im Nati-Trikot im FCL-Stadion aufzulaufen, betont er. Zumal man auch noch in der Garderobe sein wird, die dem FC Luzern gehört.

«Ich bemühe mich, dass ich an meinem üblichen Platz sitzen kann. Wenn jemand anders schon dort sitzt, werde ich ihn wegschicken», scherzt Freimann. Ein anderer, der in der U21 die Luzerner Garderobe gut kennt, ist Sascha Britschgi (19). Im Sommer wechselte er nach nur drei Partien aus der Zentralschweiz zu Serie-A-Klub Parma. «Es ist schön, ihn wiederzusehen. Es ging im Sommer alles ziemlich schnell. Wir haben es aber seit langem auch ausserhalb vom Fussball sehr gut miteinander. Deshalb teilen wir uns jetzt auch das Hotelzimmer».

Transferangebote ausgeschlagen

Wie Britschgi hatte auch Freimann Transferangebote vorliegen. «Es war aber keine grosse Frage. Ich wollte mich auf den FCL fokussieren», stellt er klar. Das Jahr 2025 ist für ihn auch eines, an das er sich lange erinnern wird. Lange bevor er im Sommer seine Lehre als Elektroplaner erfolgreich abschloss, hat er sich in die Luzerner Stammelf gekämpft. Und er hat den Platz nie mehr hergegeben. Allerdings hat sich seit dieser Saison etwas verändert. FCL-Trainer Mario Frick (51) lässt ihn nicht mehr hauptsächlich als Innenverteidiger, sondern als Linksverteidiger auflaufen.

«Es war von Anfang an klar für mich, dass ich beide Positionen spielen muss. Deshalb spielt es für mich keine Rolle. Wo der Trainer mich braucht, spiele ich und gebe mein Bestes», betont Freimann. In der Nati sieht es gleich aus. Stauch dürfte ihn wie schon im September auch in diesem Zusammenzug gegen Island und Färöer (am Dienstag) als Linksverteidiger spielen lassen. «Dass er beides kann, macht ihn noch ein Stück weit wertvoller», so der U21-Coach.

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