Fan-Liebling sagt der Nati für Petkovic-Nachfolge ab
Jetzt gibts heisse Gerüchte um diesen Star-Trainer!

Tag 2 nach dem Abgang von Nati-Coach Vladimir Petkovic zu Bordeaux. Nun gibt es heisse Gerüchte um Star-Trainer Arsène Wenger als Nachfolger!
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Arsène Wenger (r.) an der Seite von Granit Xhaka.
Foto: Arsenal FC via Getty Images
Andreas Böni

Für die Blick-Leser war klar: Urs Fischer (55) soll die Nachfolge von Vladimir Petkovic, der zu Bordeaux wechselt, übernehmen – er gewann die Abstimmung vor Marcel Koller. Doch nach Lucien Favre sagt auch der Trainer von Union Berlin ab: «Ich werde mich nicht dazu äussern, weil es für mich kein Thema ist», sagt Fischer dem «kicker».

Gerüchte um Arsène Wenger

Doch nun taucht in der Berater-Szene ein neuer heisser Name auf, der mit dem Nati-Posten in Verbindung gebracht wird: Wie Blick aus Frankreich erfuhr, handelt es sich um Trainer-Legende Arsène Wenger. Die Gründe sind klar: Der 71-Jährige ist grundsätzlich auf dem Markt, obwohl er bei der Fifa als Direktor für globale Fussballförderung unter Vertrag steht. Er spricht fliessend Deutsch. Dazu auch Französisch, Englisch sowie auch etwas Italienisch, Spanisch und Japanisch.

Wenger ist einer der erfahrensten Trainer in Europa, trainierte 22 Jahre lang Arsenal (zwei Jahre lang davon Granit Xhaka). Als er 2018 aufhörte, stand er 828 Mal in der Premier League an der Linie, 208 Mal in der Champions League. Seine Titel: Drei Mal englischer Meister, sieben Mal Cupsieger. In der Champions League kam er einmal in den Final (2006).

Er sollte 1995 Nati-Trainer werden

Wenger sollte dabei schon vor 26 Jahren Nati-Trainer werden. Nach seiner Zeit in Monaco (Meister-Titel 1988) geht er 1994 zu Nagoya Grampus Eight – und ein Jahr später will ihn die Nati. Der Nati-Delegierte Giangiorgio Spiess verhandelt mit ihm, doch der Trainer will den Vertrag nicht brechen. Während die Nati dann Artur Jorge holt, wird Wenger am 23. September 1996 bei Arsenal vorgestellt.

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Feuerwehrmann statt Perspektiv-Trainer?

Aber warum kann ein 71-Jähriger eine Rolle spielen? Weil man in einer speziellen Situation ist. Man steckt mitten in der WM-Qualifikation, sie ist im November (!) bereits beendet. Man kann es so sehen, dass man vorerst keine perspektivische Lösung, sondern einen Feuerwehrmann für die Spiele im September (Italien zuhause, Nordirland auswärts), Oktober (Nordirland zuhause, Litauen auswärts) und November (Italien auswärts, Bulgarien zuhause) braucht. Die wahrscheinliche WM-Barrage (nur der erste qualifiziert sich direkt) findet dann im März 2022 statt, die WM in Katar im November des nächsten Jahres.

In knapp zwei Wochen soll der neue Coach gefunden sein, die Nati-Trainer-Taskforce um Pierluigi Tami, SFV-Boss Dominique Blanc, Liga-Präsident Heinrich Schifferle und Ausbildungschef Patrick Bruggmann wird die Gespräche führen. Neben Wenger sind unter anderem weiter Namen wie Martin Schmidt, Marcel Koller, Peter Zeidler oder René Weiler im Gespräch.

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Das meint Blick

Übergangslösung Wenger – warum nicht?

Ein Kommentar von Andreas Böni, stv. Chefredaktor Sport.

Arsène Wenger als Nati-Coach – es spricht einiges gegen einen 71-Jährigen, aber auch manches für ihn.

Es gibt heisse Gerüchte um Arsène Wenger als möglichen neuen Nationaltrainer. Wäre es ein genialer Schachzug oder eine Schnaps-Idee? Man findet bestimmt Gründe, die gegen einen 71-Jährigen sprechen. Aber man kann durchaus auch welche für ihn finden.

Zum Beispiel: Nach der erfolgreichen EM muss man an der Kaderzusammensetzung im Moment wenig ändern. Die Mannschaft steht, die Startelf im Prinzip auch. Die Hierachie mit Captain Granit Xhaka und seinen Stellvertretern Xherdan Shaqiri oder Yann Sommer wird bestehen bleiben.

Man kann also die Sichtweise haben, dass es nun einen Trainer braucht, der die Stars richtig anpackt und kanalisiert – und nicht zu viel verändert. Wenger spricht fliessend Deutsch, es ist sogar seine Muttersprache als Elsässer.

Und er kann hervorragend mit dem mächtigsten Spieler im ganzen Gebilde: mit Granit Xhaka.

Wenger war es, der Xhaka 2016 für 45 Millionen Euro von Gladbach zu Arsenal holte. Der ihm auch nach der schweren Zeit am Anfang mit den Roten Karten immer wieder den Rücken stärkte.

Die Verpflichtung von Wenger würde dem Verband Zeit bringen. Es ist klar, dass man ihn maximal für 17 Monate verpflichtet. Man könnte in aller Ruhe den richtigen Nachfolger suchen. Denn die Aufgaben ab 2023 werden grösser sein als heute. Mit einigen alternden Stars steht dann ein Umbruch an. Während man heute bis zur WM 2022 wohl mit dem jetzigen Personal planen.

Wenger ist daher auf jeden Fall ein Gedanke wert, auch wenn weitere gute Trainer auf dem Markt sind. Jupp Heynckes gewann schliesslich mit den Bayern auch mit 73 Jahren noch die Meisterschaft.

Übergangslösung Wenger – warum nicht?

Ein Kommentar von Andreas Böni, stv. Chefredaktor Sport.

Arsène Wenger als Nati-Coach – es spricht einiges gegen einen 71-Jährigen, aber auch manches für ihn.

Es gibt heisse Gerüchte um Arsène Wenger als möglichen neuen Nationaltrainer. Wäre es ein genialer Schachzug oder eine Schnaps-Idee? Man findet bestimmt Gründe, die gegen einen 71-Jährigen sprechen. Aber man kann durchaus auch welche für ihn finden.

Zum Beispiel: Nach der erfolgreichen EM muss man an der Kaderzusammensetzung im Moment wenig ändern. Die Mannschaft steht, die Startelf im Prinzip auch. Die Hierachie mit Captain Granit Xhaka und seinen Stellvertretern Xherdan Shaqiri oder Yann Sommer wird bestehen bleiben.

Man kann also die Sichtweise haben, dass es nun einen Trainer braucht, der die Stars richtig anpackt und kanalisiert – und nicht zu viel verändert. Wenger spricht fliessend Deutsch, es ist sogar seine Muttersprache als Elsässer.

Und er kann hervorragend mit dem mächtigsten Spieler im ganzen Gebilde: mit Granit Xhaka.

Wenger war es, der Xhaka 2016 für 45 Millionen Euro von Gladbach zu Arsenal holte. Der ihm auch nach der schweren Zeit am Anfang mit den Roten Karten immer wieder den Rücken stärkte.

Die Verpflichtung von Wenger würde dem Verband Zeit bringen. Es ist klar, dass man ihn maximal für 17 Monate verpflichtet. Man könnte in aller Ruhe den richtigen Nachfolger suchen. Denn die Aufgaben ab 2023 werden grösser sein als heute. Mit einigen alternden Stars steht dann ein Umbruch an. Während man heute bis zur WM 2022 wohl mit dem jetzigen Personal planen.

Wenger ist daher auf jeden Fall ein Gedanke wert, auch wenn weitere gute Trainer auf dem Markt sind. Jupp Heynckes gewann schliesslich mit den Bayern auch mit 73 Jahren noch die Meisterschaft.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
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Südafrika
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Gruppe C
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Gruppe E
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Deutschland
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Ecuador
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Niederlande
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Ägypten
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Spanien
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Kap Verde
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Demokratische Republik Kongo
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