«Reisende soll man nicht aufhalten»
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Petkovic bittet um Freigabe:«Reisende soll man nicht aufhalten»

5 Rekord-Werte zur Ära Petkovic
Nati würde den besten Trainer aller Zeiten verlieren

Roy Hodgson, Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld – sie alle feierten Erfolge mit der Schweiz. Doch kein Coach weist bessere Zahlen vor als Vladimir Petkovic, dessen Nati-Ära nach sieben Jahre zu Ende gehen könnte.
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Vladimir Petkovic stellte in seinen sieben Jahren als Nati-Coach mehrere Bestwerte auf.
Foto: TOTO MARTI

So manch ein Trainer prägte die Nati, feierte wichtige Erfolge. Karl Rappan zum Beispiel entwickelte Mitte des 20. Jahrhunderts den «Schweizer Riegel», führte die Nati an drei Weltmeisterschaften. Unter Roy Hodgson qualifizierte man sich für die WM 1994 und die EM 1996. Auch unter Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld nahm die Schweiz an mehreren Endrunden teil.

Doch sie alle kommen nicht an die Rekord-Werte von Vladimir Petkovic heran. Nach sieben Jahren will der 57-Jährige weg, er ist sich mit Bordeaux einig. Fünf Gründe, warum die Schweiz den wohl besten Nati-Trainer aller Zeiten verlieren dürfte.

1. Bester Punkteschnitt

Die wohl aussagekräftigste Zahl zum Erfolg eines Trainers: der Punkteschnitt. Petkovic erzielte 1,79 Punkte pro Spiel während seiner Nati-Ära. Mehr als alle anderen Trainer mit über 20 Länderspielen. Hodgson und Hitzfeld sind ihm zwar dicht auf den Versen, doch Petkovic hält seinen Rekord-Schnitt über die meisten Partien hinweg.

2. Meiste Qualifikationen in Serie

Dass die Nati unter Petkovic auch in wichtigen Partien punktete, zeigt der nächste Spitzen-Wert. Er ist der einzige Schweizer Nationaltrainer, der die SFV-Auswahl drei Mal erfolgreich durch eine Qualifikation führte. Auch unter Kuhn war die Nati an drei Endrunden dabei (EM 2004, WM 2006, EM 2008) – für die Europameisterschaft 2008 war die Nati als Gastgeberin jedoch direkt qualifiziert.

3. Am nächsten an Halbfinal dran

Auch den grössten Nati-Exploit an einer Endrunde erreichte Petkovic. Erst im Penaltyschiessen unterlag man Spanien im Viertelfinal der Euro 2020. So nahe am Halbinfal-Coup war die Schweiz noch nie. Die berühmte Viertelfinal-Hitzeschlacht gegen Österreich an der WM 1954 verlor die Nati in der regulären Spielzeit. Weniger knapp als gegen Spanien dieses Jahr, jedoch nicht weniger spektakulär. Die 5:7-Niederlage ging als torreichstes Spiel einer WM-Endrunde in die Geschichte ein.

4. Mehr Tore pro Spiel als je zuvor

155 Tore erzielte die Nati in den 78 von Petkovic geleiteten Partien. Das macht rund zwei Tore pro Spiel im Schnitt. So viel wie unter keinem anderen Nati-Coach. Zum Vergleich: Hodgson kam auf 1,8 Treffer pro Spiel, Hitzfeld auf 1,5 und Kuhn auf 1,3. Nicht zuletzt wegen Petkovics offensiver Spielausrichtung soll Bordeaux heiss auf unseren Nati-Trainer sein.

5. Höchste FIFA-Platzierung seit 1994

Als Petkovic die Nati im Sommer 2014 übernahm, belegte die Schweiz Rang neun in der FIFA-Weltrangliste. Drei Jahre später war die Nati auf Platz vier klassiert – so gut wie seit 1994 nicht mehr (beste Platzierung: Rang drei, 1993). Das Niveau und die Konkurrenz im internationalen Fussball waren in den Neunzigern tiefer, wodurch Petkovics vierter Platz an Bedeutung gewinnt. Aber klar: Die Fifa-Weltrangliste ist nicht über alle Zweifel erhaben. Die aktuelle, wohl stärkste Nati aller Zeiten lag vor der EM nur auf Rang 13. (dad)

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Die besten Bilder von Vladimir Petkovic: Februar 2014: Seine erste Dienstreise mit der Nati ...
Foto: TOTO MARTI
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