«Reisende soll man nicht aufhalten»
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Petkovic bittet um Freigabe:«Reisende soll man nicht aufhalten»

Erster Kandidat ist schon weg – das sind jetzt die Favoriten
Lucien Favre sagt als Nati-Trainer ab

Vladimir Petkovic steht kurz vor einem Wechsel zu Bordeaux. Doch wer könnte ihn als Nati-Trainer beerben? Blick macht den grossen Kandidaten-Check.
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Lucien Favre als Gladbach-Trainer mit Schweizer Flagge. Er trainierte damals Xhaka, Drmic, Sommer, Elvedi und Sow. Der Nati sagt er nun ab.
Foto: Blicksport
Andreas Böni

So richtig viel Zeit bleibt nicht. In etwas über einem Monat wird der neue Nati-Coach sein Aufgebot für das WM-Qualifikationsspiel gegen Italien (5. September in Basel) bekanntgeben müssen. Doch wer wird der Nachfolger von Vladimir Petkovic? Blick nennt Kandidaten – und ein Wunschkandidat fällt am Montag schon weg.

Nämlich Lucien Favre (63). Der ehemalige Dortmund-Trainer, dessen Vertrag beim BVB auslief, sagte zuletzt in letzter Sekunde Crystal Palace ab. Und nun auch der Nati. Favre sagte letzte Woche gegenüber «Keystone-SDA»: «Ich werde in diesem Sommer keine Mannschaft übernehmen. Das habe ich schon mehrfach betont, und das bleibt so. Zurzeit geniesse ich meine Auszeit und werde zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Business zurückkehren.» Das gelte auch für die Nati, präzisiert sein Berater Christophe Payot am Montag. Favre hat sich damit aus dem Rennen genommen.

Doch wer könnte auf der Liste von Nati-Direktor Pierluigi Tami stehen?

Die Walliser Lösung: Martin Schmidt (54) oder Raphael Wicky (44)

Schmidt als Chef-Trainer, Wicky als Co – das ist eine Variante, die diskutiert wird. Schmidt hat Trainerstationen bei Mainz, Wolfsburg und Augsburg in der Bundesliga hinter sich, ist nun Sportdirektor bei Mainz. Wicky ist Trainer bei Chicago Fire. Die beiden im Doppelpack sind denkbar – aber auch über Wicky als Chef-Coach ist eine Variante.

Die Berliner Lösung: Urs Fischer (55)

Seit 2018 bei Union Berlin, stieg dort in die erste Bundesliga auf und führte den Klub nun ins internationale Geschäft. Steht für viele Schweizer Tugenden und viel Identifikationspotenzial bei den Fans. Die Frage ist, ob er Union (Vertrag bis 2023) für die Nati verlassen würde.

Die erfahrene Lösung: Marcel Koller (60)

Er hatte 2000 und 2013 ein Angebot als Schweizer Nati-Trainer vorliegen und lehnte zweimal ab. Der Zürcher führte Österreich zur EM 2016 und wäre verfügbar.

Die Klartext-Lösung: René Weiler (47)

Er machte im Ausland einen guten Job, ob in Nürnberg, in Anderlecht, wo er belgischer Meister wurde, oder bei Al Ahly, wo er den ägyptischen Meister-Titel holte. Er gilt als moderner, selbstbewusster, kommunikativer Trainer, der aber sehr direkt sein kann. Das mag beim Verband intern nicht jedem gefallen, wäre aber vielleicht ein spannender Kontrast.

Die Super-League-Lösung: Peter Zeidler (58)

Der St. Gallen-Trainer stünde für den Fussball, den sich die SFV-Bosse erhoffen. Er ist daher die realistischste Super-League-Lösung, vor Kandidaten wie Luzerns Fabio Celestini.

Die junge Lösung

Mauro Lustrinelli (45) als U21-Trainer kennt die junge Generation, die nachkommt. Allerdings gab er an der U21-EM coachingtechnisch nicht die beste Visitenkarte ab. Er hat eher Aussenseiter-Chancen, wie die verdienten Nati-Spieler Ludovic Magnin (42, zuletzt Zürich), Murat Yakin (47, Schaffhausen), Bruno Berner (43, U19-Nati-Coach) oder Alex Frei (42, Wil).

Die deutsche Lösung

Florian Kohfeldt (38). Der ehemalige Trainer von Werder Bremen steht für die neue Trainer-Generation, welche der SFV suchen könnte. Aber auch Jürgen Klinsmann (56), dessen Berater Andy Gross Schweizer ist, war rund um die Nati immer wieder Thema. Und natürlich wäre auch Weltmeister-Trainer Joachim Löw (61) auf dem Markt, der seine Trainer-Ausbildung hier begann. Aber am Ende spricht trotzdem vieles gegen einen deutschen Coach und für eine Schweizer Lösung.

Nati-Direktor Pierluigi Tami ist nun gefordert. Erst muss er eine Lösung mit Petkovic und Bordeaux finden – und danach sollte möglichst schnell der neue Mann vorgestellt werden.

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