Diese Frage ärgert Nati-Goalie Kobel
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«Immer so negativ»:Diese Frage ärgert Nati-Goalie Kobel

Erhöhtes Demenz-Risiko
Sieben Nati-Auswechslungen dank neuer Sonderregel

Gegen die USA (4:0) nimmt Murat Yakin einen Wechsel mehr vor, als das Reglement eigentlich erlaubt. Was dahinter steckt – und welche Rolle Teammanager Damien Mollard spielt.
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Ricardo Rodriguez musste nach der ersten Halbzeit in der Kabine bleiben.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Neue Regel erlaubt zusätzlichen Wechsel bei Verdacht auf Gehirnerschütterung
  • Ricardo Rodriguez klagte über Schwindelgefühle, ermöglichte siebten Schweizer Wechsel
  • Profi-Fussballer haben laut Studie 50 Prozent erhöhtes Demenz-Risiko

Chris Mason hat in seiner Schiedsrichter-Karriere bestimmt schon weniger arbeitsintensive Einsätze erlebt. Ganze 13 Mal muss der vierte Offizielle aus Jamaika am Dienstagabend in Nashville die Spielerwechseltafel hochhalten. Sechsmal für die US-Amerikaner, sogar siebenmal für die Nati. Dabei sind laut den Regelhütern des International Football Association Board in einem Testspiel zweier A-Nationalmannschaften eigentlich nur sechs Wechsel erlaubt.

Doch eine Sonderregel ermöglicht es Nati-Trainer Murat Yakin (50) in der 84. Minute, mit Remo Freuler (33) trotzdem noch einen siebten frischen Spieler einzuwechseln. Indirekt dafür verantwortlich ist Ricardo Rodriguez (32).

Noch während der ersten Halbzeit klagt der Linksverteidiger zwischenzeitlich über Schwindelgefühle. In der Halbzeitpause kommt bei den Schweizer Teamärzten der Verdacht einer Gehirnerschütterung auf. Rodriguez bleibt sicherheitshalber in der Kabine, wo sein Nacken mit Eis gekühlt wird. Teammanager Damien Mollard (45) schaltet daraufhin die neutrale Ärztin ein, die ebenfalls eine mögliche Kopfverletzung diagnostiziert und Kontakt mit Schiedsrichter Andrew Samuel aufnimmt.

Erhöhtes Demenz-Risiko bei Profi-Fussballern

Das hat zur Folge, dass die Auswechslung von Rodriguez, für den Miro Muheim (27) zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Spiel kommt, das Schweizer Wechselkontingent nicht belastet. So sieht es die neue Regel vor, die erst im vergangenen Jahr eingeführt worden ist. Verletzt sich ein Spieler am Kopf oder besteht der Verdacht einer Gehirnerschütterung, erhält die betroffene Mannschaft einen zusätzlichen Wechsel.

Mit ein Grund für die Einführung dieser neuen Regel ist eine schwedische Studie aus dem Jahr 2023, die bei Profi-Fussballern ein um 50 Prozent erhöhtes Demenz-Risiko festgestellt hat. Mit dieser neuen Sicherheitsmassnahme sollen schlimmere Auswirkungen von Kopfverletzungen verhindert werden. Damit die Sonderregelung nicht missbraucht werden kann, erhält bei deren Eintreten auch das gegnerische Team automatisch einen siebten Wechsel. Davon profitierten die Schweizer bereits am vergangenen Samstag, als ein mexikanischer Spieler mit Verdacht auf eine Kopfverletzung vom Platz musste.

Im Fall von Ricardo Rodriguez dürfte das Worst-Case-Szenario einer heftigen Gehirnerschütterung wohl ausgeblieben sein. Nach der Partie zeigte sich der Nati-Routinier bereits wieder auf beiden Beinen mit einem entspannten Lachen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Demokratische Republik Kongo
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