Embolo ist nicht alleine
Auch Südafrikas Team konnte nicht in USA abfliegen

Wegen einer fehlenden Reisegenehmigung kann Breel Embolo nicht mit der Nati in die USA reisen. Ähnliche Probleme bekundete auf ihrem Trip an die WM bereits die südafrikanische Delegation.
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Themba Zwane (r.) und seine Südafrikaner mussten ihre WM-Reise nach Nordamerika um einen Tag verschieben.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Breel Embolo und Südafrikas Team kämpfen mit Visa-Problemen vor der WM
  • Südafrika verschiebt Abreise, Iran wartet immer noch auf US-Visa
  • Südafrikanischer Sportminister kritisiert eigenes Management, lobt US-Behörden
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Dass Breel Embolo aufgrund einer fehlenden Reisegenehmigung nicht mit der Nati an die WM reisen kann, ist kein Einzelfall: Auch die südafrikanische Auswahl schlug sich vor dem Abflug in ihr WM-Quartier mit ähnlichen Problemen herum.

Das Team von Coach Hugo Broos konnte nicht wie geplant am Sonntagabend abfliegen. Der Grund: Ein Assistenztrainer, ein Teamarzt, der Sicherheitschef und ein Analyst hätten keine gültigen Visa für die Reise in die USA erhalten, wo Südafrika eines seiner Gruppenspiele austrägt. Dies geht aus einem Social-Media-Post des südafrikanischen Sportministers Gayton McKenzie hervor.

«Beschämend und hochgradig unfair»

Das ganze Team hat die Abreise nach Nordamerika dann um einen Tag verschoben und ist schliesslich erst am Montag per Charter abgeflogen. «Die Weltmeisterschaftspläne des Teams bleiben fest auf Kurs», versichert der südafrikanische Fussballverband noch vor der Ankunft im WM-Quartier, das die «Bafana Bafana» in Mexiko aufschlägt.

Sportminister McKenzie zeigte sich am Sonntagabend dennoch stinksauer: «Das Reise- und Visa-Debakel des südafrikanischen Fussballverbands ist beschämend und hochgradig unfair gegenüber den Spielern und dem Trainerstaff. Wir sehen so aus wie Narren», schreibt der Patriotic-Alliance-Politiker. Er werde Konsequenzen für die Verantwortlichen einfordern.

Explizit ausgenommen von seinem Ärger sind im Übrigen die US-Behörden, deren Effort McKenzie lobend hervorhebt – der Fehler liege einzig und allein auf südafrikanischer Seite.

Der Iran wartet noch immer

Noch gar kein Visum für die USA hat weniger als zwei Wochen vor Turnierstart offenbar die iranische Nationalmannschaft erhalten, weshalb der nationale Verband nach eigenen Angaben an die Fifa herangetreten ist. Die Forderung: Eine «eindeutige Stellungnahme» und Transparenz zum US-Visumsverfahren. Eine Antwort der Fifa sei bis am Wochenende aber ausgeblieben, gibt der Verband an.

Wegen des militärischen Konflikts mit dem Gastgeberland USA ist die WM-Teilnahme des Iran unklar. Die Iraner haben ihr WM-Quartier bereits nach Mexiko verlegt – ihre drei Gruppenspiele finden aber alle in den USA statt.

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