Dieses EM-Los wünscht sich die Frauen-Nati
Diese EM-Gruppe wünschen sich die Nati-Frauen

Der EM-Auftakt 1996 mit Kubis Tor gegen England ist legendär. Jetzt hofft die Frauen-Nati bei der Gruppenauslosung für die EM 2022 auf das gleiche Losglück.
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In der WM-Quali läufts der Schweiz (Crnogorcevic, Bühler, Rinast, Kiwic und Lehmann, v.l.): Mit wem bekommen sie es an der EM in England zu tun?
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Matthias Dubach

Es liegt alles am Corona-Kalender. Die Schweizer Frauen-Nati steckt mitten in der WM-Quali – aber hat mit der EM 2022 in England ein grosses Turnier noch vor sich. Und nun wird das grosse Juli-Highlight erst richtig konkret. Am Donnerstag (ab 18.00 Uhr) werden in Manchester die EM-Gruppen ausgelost.

Die Schweiz ist im dritten Topf gelandet. Das heisst: Das Team von Trainer Nils Nielsen bekommt es mit Schwergewichten aus dem ersten und zweiten Topf zu tun. Nati-Captain Lia Wälti (28) sagt: «Vor ein paar Jahren waren nur zwei, drei Teams wirkliche Titelanwärter. Jetzt ist der Titel eigentlich allen aus den ersten beiden Töpfen zuzutrauen.»

Die Tipps von Wälti, Bachmann und Bühler

Wie sieht die Traum-Gruppe für unsere Nati aus? Eine Mini-Umfrage von Blick bei Wälti, PSG-Star Ramona Bachmann (30) und Abwehrchefin Luana Bühler (25) spricht eine klare Sprache: Her mit den Engländerinnen! Es winkt das Eröffnungsspiel gegen die «Three Lionesses» im Old Trafford von Manchester.

Die Los-Töpfe für die Frauen-EM (6. bis 31. Juli)

Topf 1: England (Gastgeber), Holland (Titelverteidiger), Deutschland, Frankreich

Topf 2: Schweden, Spanien, Norwegen, Italien

Topf 3: Dänemark, Belgien, Schweiz, Österreich

Topf 4: Island, Russland, Finnland, Nordirland

Spielorte:

London (Final im Wembley)

London (Brentford)

Manchester (Eröffnungsspiel im Old Trafford)

Manchester (ManCity Academy Stadium)

Brighton

Wigan

Southampton

Milton Keynes

Rotherham

Sheffield

Topf 1: England (Gastgeber), Holland (Titelverteidiger), Deutschland, Frankreich

Topf 2: Schweden, Spanien, Norwegen, Italien

Topf 3: Dänemark, Belgien, Schweiz, Österreich

Topf 4: Island, Russland, Finnland, Nordirland

Spielorte:

London (Final im Wembley)

London (Brentford)

Manchester (Eröffnungsspiel im Old Trafford)

Manchester (ManCity Academy Stadium)

Brighton

Wigan

Southampton

Milton Keynes

Rotherham

Sheffield

Bachmann: «Der Auftakt gegen England wäre ein riesiges Erlebnis.» Arsenal-Spielerin Wälti zieht die WM 2015 in Kanada als Vergleich her. Damals spielte die Schweiz ebenfalls gegen den Gastgeber. Im Achtelfinal vor 54 000 Fans! «Beim EM-Eröffnungsspiel werden viele Zuschauer kommen, das erlebt man im Frauenfussball nicht oft. Und England hat extremen Druck, das wäre eine Chance für uns als Underdog. Diese Rolle liegt uns.»

Eine Überraschung im EM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber England? Das kommt uns doch bekannt vor! Genau: An der EM 1996 holt die Schweiz dank Kubilay Türkyilmaz´ Penaltytor einen Punkt. Nun träumen die Frauen auch von einem solchen Highlight.

Spanien aus dem Weg gehen

Aus dem zweiten Topf wünscht sich Hoffenheim-Spielerin Bühler Deutschland. Aber einfach nicht Spanien, wie auch Bachmann und Wälti. Spanien sei mit vielen Spielerinnen von Champions-League-Sieger Barcelona in starker Form, Wälti sagt gar: «Spanien ist für mich Titelfavorit.»

Im letzten Topf sind die Gegner, die man für die Viertelfinal-Quali eigentlich schlagen muss. Doch das Trio warnt: An dieser EM gibts keine einfachen Gegner. Auch nicht das physisch starke Finnland, das zähe Nordirland oder das unbekannte Russland.

Welche Gegner es werden, verfolgen die über ganz Europa verstreuten Nati-Spielerinnen gemeinsam. Es ist eine Video-Konferenz geplant.

Übrigens: An der EM 2017 ist die Schweiz in der Gruppe mit Österreich, Island und Frankreich nach der Vorrunde ausgeschieden. Diesmal drohen noch stärkere Gegner. Aber Wälti sagt: «Wir haben nichts zu verlieren!»

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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