Die grosse Stürmer-Debatte
Gavra, Okafor oder Zeqiri: Wer soll gegen Italien stürmen?

Haris Seferovic verletzt, Breel Embolo out: Wer soll am Freitag gegen Italien stürmen? Blick hat fünf Nati-Experten befragt.
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Mario Gavranovic wäre von der Hierarchie her der Stürmer, welcher Breel Embolo ersetzen könnte.
Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni und Michael Wegmann

Am Freitag gehts um alles. Um 20.45 Uhr versucht die Nati in Rom, Europameister Italien zu schlagen. Ein Sieg und es sieht sehr gut aus, dass wir uns direkt für die WM 2022 in Katar qualifizieren.

Doch Trainer Murat Yakin plagen Verletzungssorgen. Neben Granit Xhaka, Nico Elvedi und Christian Fassnacht fallen auch die beiden Stoss-Stürmer Haris Seferovic (29) und Breel Embolo (24) aus.

Wer stürmt nun ganz vorne? Der leicht angeschlagene Mario Gavranovic (31) von Kayserispor? Oder Noah Okafor (21) von Red Bull Salzburg? Oder gar Andi Zeqiri (22) von Augsburg? Blick hat fünf Experten befragt.

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Marco Streller (WM-Teilnehmer 2006)

«Ich würde mit Mario Gavranovic ganz vorne spielen. Er hat für mich die Nase vorn vor Andi Zeqiri, der aber auch im Kommen ist. Noah Okafor? Er ist für mich keine Nummer 9, sondern einer, der sich an einem Zwei-Mann-Sturm gewöhnt ist von Salzburg her. Von Anfang an bringen würde ich ihn trotzdem, auf dem Flügel, wo ich ihn immer noch am allerstärksten sehe. Ich würde hinter Gavranovic auf drei Spieler wirblige Spieler setzen, auf Ruben Vargas über rechts, Xherdan Shaqiri in der Mitte und Okafor links aufstellen. Dann hättest du unglaubliche Dynamik, Schnelligkeit und technische Klasse in der Aufstellung.»

Georges Bregy (WM-Teilnehmer 1994)

«Ich würde auf Gavranovic setzen, wenn er fit ist. Wegen der Routine und weil er ein kleiner, wiesliger Stürmer ist. Das ist gut gegen Chiellini und Bonucci, er bringt durch seine Schnelligkeit Unruhe in die abgebrühte Verteidigung. Gavranovic hat zudem während seiner Karriere viel gesehen, konnte sich immer wieder durchsetzen. Die anderen beiden sind sehr interessante Optionen für den Verlauf des Spiels. Da kann Yakin unbekümmmerte junge Spieler einwechseln.»

Benjamin Huggel (WM-Teilnehmer 2010)

«Dass Seferovic und Embolo fehlen, ist schon bitter. Ich würde auf Gavranovic setzen. Mario hat zuletzt in der Nati immer geliefert, er wird mit seiner Erfahrung dem grossen Druck standhalten. Die jungen Zeqiri und Okafor können dann von der Bank kommen und für Wirbel sorgen. Voraussetzung ist, dass Gavranovic hundert Prozent fit sein wird.»

Stéphane Henchoz (EM-Teilnehmer 1996)

«Embolo kann man nicht ersetzen, man hat nicht das gleiche Profil im Kader, auch nicht ein Mario Gavranovic. Ich würde daher auf einen klassischen Stürmer verzichten, aber mit drei offensiven Spielern angreifen. Das heisst in einem 4-3-3, hinten mit Zakaria, Freuler und Sow oder Aebischer, davor mit viel Schnelligkeit, weil Italien oft den Ball haben wird und man auf Umschaltmomente hoffen muss. Ich würde Vargas, Shaqiri und Okafor bringen, die über die Seiten von Mbabu oder Widmer und Rodriguez unterstützt werden.»

Antonio Esposito (3 Länderspiele)

«Ich würde Mario Gavranovic von Beginn weg bringen, wenn er bereit ist. Er hat zuletzt im Nati-Dress genug bewiesen, wie torgefährlich er ist. Mario ist zwar ein fantastischer Joker, aber er bringt seine Leistung sicher auch als Stammspieler. Zudem hat er mehr Erfahrung als Okafor oder Zeqiri.»

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WM 2026 Gruppe A
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Gruppe D
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USA
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Australien
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Türkei
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Deutschland
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Curacao
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