Nati-Legende Frei gerät beim Nati-Captain ins Schwärmen
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«Ohne Xhaka geht gar nichts»:Nati-Legende Frei gerät beim Nati-Captain ins Schwärmen

Alex Frei analysiert die Nati
«Wo seht ihr noch eine Gefahr für diese WM-Qualifikation?»

Alex Frei analysiert im Blick-Fussballpodcast FORZA! die Quali-Spiele der Schweizer Nati. Der Rekordtorschütze sieht die Schweiz mit vier Punkten aus zwei Spielen absolut im Soll.
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Für Alex Frei steht der Qualifikation für die WM in Nordamerika nach den zuletzt gezeigten Leistungen nichts mehr im Weg.
Foto: TOTO MARTI
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Tobias WedermannFussballchef

Der Schweizer Rekordtorschütze Alex Frei analysiert im Blick-Fussballpodcast FORZA! die vergangenen zwei WM-Quali-Spiele der Nati mit Blick-Fussballchef Tobias Wedermann und -Fussballreporter Florian Raz. «Zwei Spiele, vier Punkte und kein Gegentor kassiert – die Schweiz ist absolut im Soll und top unterwegs», lautet die Bilanz des 84-fachen Schweizer Nationalspielers. Dennoch gibt es mehrere Diskussionspunkte rund um die Leistungen sowie einen Ausblick auf die letzten beiden Spiele und die WM in Nordamerika generell.

Slowenien-Beton zeigt Nati-Problem auf

Viel mit dem Ball zu tun haben, wollten die Slowenen in Ljubljana nicht. Hinten die Null halten war wichtiger als alles andere. «Wenn eine Mannschaft sehr destruktiv spielt und sich hinten reinstellt, hat die Schweiz Mühe, Lösungen zu finden oder zu wenige Spieler, denen aus dem Nichts der Dosenöffner gelingen kann», so Alex Frei. Breel Embolo, Ruben Vargas oder Fabian Rieder nennt der 46-Jährige als Beispiele, die mit einer Aktion in der Offensive das Spiel verändern könnten. «Den Jungs muss bewusst sein, dass du nicht zehn Chancen bekommst pro Match, sondern zwei – und davon muss eine sitzen.»

Ein überragender Granit Xhaka

Der Nati-Captain bekam für das Slowenien-Spiel zwar die Note 5 von Blick, aber es gab auch kritische Stimmen aufgrund seiner Leistung. Alex Frei: «Man muss definieren, was der Job ist von Granit Xhaka. Strategische Fähigkeiten, unfassbare fussballerische Fähigkeiten und ein Spielmacher auf der Sechs. Er sorgt für das Gleichgewicht und die Organisation im Nationalteam. Jeder Angriff der Schweiz wird von Xhaka orchestriert. Er ist daher ein unfassbar wichtiger Spieler und liefert seit gefühlt 50 Länderspielen am Stück in dieser Form ab. Und er fällt – bis auf ein, zwei Länderspiele – einfach nie ab.»

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Ein mögliches Endspiel in Pristina

Trotz beinahe makelloser Bilanz in der WM-Quali könnte es für die Schweiz doch noch heiss werden – ausgerechnet in einem möglichen Finalspiel gegen den Kosovo in Pristina. Für Alex Frei ist das WM-Ticket aber so gut wie sicher: «Wo seht ihr noch eine Gefahr für diese WM-Qualifikation? Die einzige ist, dass der Kosovo in Slowenien gewinnt und die Schweiz gegen Schweden verliert oder unentschieden spielt. Und selbst dann reicht in Pristina ein Punkt. Ich sehe keinerlei Gefahr und wüsste nicht, wer die Schweiz noch von Platz 1 verdrängen soll. Zudem bin ich mir sicher, dass die Schweiz nicht gegen Schweden verliert in Genf.»

«Wer soll die Schweiz denn noch von Platz 1 verdrängen?»
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Kosovo ist keine Gefahr:«Wer soll die Schweiz denn noch von Platz 1 verdrängen?»

Die goldene Generation(en) der Schweiz

Ist die aktuelle Schweizer Mannschaft aufgrund der individuellen Akteure in Topform, der Klarheit im Spiel und der taktischen Flexibilität womöglich gar die beste der Geschichte mit Blick auf die WM? «Alle zwei Jahre wiederholt sich die Diskussion über eine goldene Generation», sagt Alex Frei. Es gebe Länder, wo man sagen könne: Das ist die goldene Generation. «Aber die Schweiz hatte in den vergangenen rund 30 Jahren immer wieder gute Mannschaften. Die WM-Generation 94 hatte eine Vorbildfunktion und hat meine Generation geprägt. Ein paar von uns haben die heutige Generation geprägt und so weiter. Ich wehre mich dagegen, weil es nicht fair ist, die jeweiligen Teams zu vergleichen. Dass die aktuelle Mannschaft gut ist und vieles möglich ist, müssen wir nicht diskutieren.»

Das Schweden-Desaster

In Schweden brennt nach nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen der Baum. Mit Jon Dahl Tomasson wurde erstmals ein Trainer der schwedischen Nationalmannschaft entlassen. «Für die Schweiz ist es nicht unbedingt ein Vorteil. Sie werden ganz anders auftreten in Genf.» Kritisch sieht Alex Frei die Rolle des schwedischen Star-Stürmers Alexander Isak: «Für seinen Marktwert von 150 Millionen kann er nichts, dass er sich von seinem Ex-Klub weggestreikt hat, aber schon. Das hat mich etwas genervt. Und dann müsstest du schon auch entsprechend liefern. Keine Tore in Liga, Champions League oder für dein Land. Dann frage ich mich, ab wann musst du für 150 Millionen liefern? Ich glaube nicht, dass er dies bei Liverpool machen wird.»

Die WM-Aufstockung

Qualifiziert sich die Schweiz für die WM in den USA, Kanada und Mexiko, wäre sie eine von neu 48 Nationen. Neu wird es über 100 Spiele geben während des Turniers. Was denkt der Nati-Rekordtorschütze Frei über die neuen Sphären der künftigen WM? «Im Grundsatz ist es so, dass jedes Fifa-Mitglied berechtigt ist, sich auf sportlichem Weg zu qualifizieren. Die Aufstockung verurteile ich per se nicht. Aber ich verliere den Überblick, wenn ich all diese Möglichkeiten und Modi sehe, die für eine Qualifikation sorgen können. Wenn dann ein Gruppenspiel wie Deutschland gegen Kap Verde daraus resultiert, in dem es nach 60 Minuten 7:0 steht, ist dem Fussball und dem Geist der WM nicht gedient. Aber es kann auch anders kommen, denn die vermeintlich kleinen Länder haben deutlich grössere Entwicklungen gemacht als die grossen.»

Frei ärgert sich über exotische WM-Teilnehmer
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«Wenns früh 7:0 steht ...»:Frei ärgert sich über exotische WM-Teilnehmer
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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Gruppe C
Mannschaft
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Schottland
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Gruppe D
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Australien
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Türkei
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Deutschland
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Gruppe F
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Demokratische Republik Kongo
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