Nach langem Poker um Gehalt
Bayern verlängert langfristig mit Verteidiger

Konrad Laimer bleibt bis 2029 bei Bayern München. Der österreichische Verteidiger einigte sich mit dem Klub nach langen Verhandlungen über das Gehalt auf einen neuen Vertrag.
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Konrad Laimer bleibt bei Bayern München.
Foto: imago/Nordphoto
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Der Transfer-Poker um Konrad Laimer (29) hat ein Ende. Wie Bayern München am Montagabend vermeldet, wird der Vertrag des österreichischen Verteidigers vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2029 verlängert.

«Wir freuen uns, dass Konny weiter seinen Weg beim FC Bayern geht. Verlässlichkeit auf Top-Niveau hat seinen Namen, und mit seinen Fähigkeiten und seinem Charakter ist er ein wichtiger Teil des Teams. Er ist ein Spieler, der andere mitreisst und motiviert, und das jeden einzelnen Tag», freut sich Sportvorstand Max Eberl über die Vertragsverlängerung mit Laimer.

«Es macht riesig Spass»

Laimer selbst betont in der Mitteilung der Bayern, dass es «etwas Besonderes ist, im Trikot der Bayern aufzulaufen, und er «happy in München» sei. «Es macht riesig Spass, in dieser Mannschaft Fussball zu spielen. Das habe ich von Tag eins an hier gespürt», wird der Österreicher zitiert.

Laimer wurde in seiner Heimat bei Red Bull Salzburg ausgebildet und kam im Sommer 2023 nach sechs Jahren bei RB Leipzig ablösefrei nach München. Für Bayern München stand er bisher in 136 Spielen auf dem Platz (7 Tore, 21 Vorlagen). Nun werden weitere Spiele im Bayern-Trikot hinzukommen.

«Er ist eben nicht Maradona»

Vor der Vertragsverlängerung hatte es aber ein monatelanges Hin und Her gegeben. Dabei ging es vor allem um das Gehalt. Laimers ursprüngliche Forderungen waren der Chefetage zu hoch. So hoch, dass sich sogar Ehrenpräsident Uli Hoeness öffentlich äusserte. «Laimer arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt», erklärte der frühere Bayern-Manager gegenüber DAZN und schlug damit in Deutschland hohe Wellen.

Jetzt sind die Parteien zu einer Einigung gekommen. Dabei soll der Österreicher, der an der WM alle vier Spiele bis zum Sechzehntelfinal-Aus gegen den späteren Weltmeister Spanien (0:3-Niederlage) absolvierte, dennoch mehr Lohn erhalten. Wie Medien berichten, erhält Laimer bisher statt rund 8 bis 9 Millionen Euro pro Jahr mit Boni bis zu 12 Millionen Euro. Da hat sich der Poker also gelohnt.

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