Kurioser Grund
Bayern-Ehrenpräsident steht vor Gericht

Uli Hoeness und seine Frau Susi stehen in München vor Gericht. Ihre Nachbarn in Bad Wiessee stören sich an zwei jungen Linden, die im Mai 2026 gepflanzt wurden.
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Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeness steht in München vor Gericht.
Foto: IMAGO/Smith
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Blick Sportdesk

Ein Nachbarschaftsstreit beschäftigt derzeit das Landgericht München – mit prominenter Beteiligung: Uli Hoeness (74), Ehrenpräsident des FC Bayern München, und seine Frau Susi (74) stehen vor Gericht. Der Grund dafür? Zwei Lindenbäume, die im Mai 2026 vor ihrem Anwesen in Bad Wiessee am Tegernsee gepflanzt worden sind.

Die Nachbarn des Ehepaars beschweren sich über die Bäume, die neben drei älteren Ahornbäumen stehen. Sie argumentieren, dass die Linden niemals hätten gepflanzt werden dürfen, da eine im Grundbuch seit 1975 eingetragene Grunddienstbarkeit dies untersage – deshalb die Forderung, dass die beiden Linden entfernt werden.

«Ausführungen von A bis Z falsch»

Von der Kläger-Seite wird bemängelt, dass das Gut Kaltenbrunn im Norden des Tegernsees wegen der Bäume nicht mehr sichtbar sei. Hoeness, der von Star-Anwalt Peter Gauweiler (77) vertreten wird, hat dafür gar kein Verständnis: «Die Ausführungen sind von A bis Z falsch. Ihre Familie konnte Gut Kaltenbrunn seit 50 Jahren nicht mehr sehen. Dort stehen 5000 Bäume. Die Wahrheit ist: Ich habe dieses Grundstück vor 20 Jahren gekauft und sogar Ihre Schwiegereltern gefragt, ob sie ein Problem damit hätten, wenn dort Bäume gepflanzt werden.»

Einen von der zuständigen Richterin vorgeschlagener Kompromiss haben Hoeness' Nachbarn abgelehnt. Dieser hätte vorgesehen, eine der Linden und einer der Ahornbäume, der durch die Schneelast zerstört worden ist, zu fällen.

Für Hoeness ist die Klage «reine Schikane», wie er gegenüber der «Bild» erzählt. Er vermutet persönliche Gründe dahinter: «Sie wollten vor rund drei Jahren ein Stück Land von uns für eine Rinderzucht kaufen. Das haben wir aber nach Rücksprache mit unseren Kindern abgelehnt.»

Das endgültige Urteil wird am 24. September erwartet.

Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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