Darum gehts
- Andi Zeqiri (27) spielt seit März 2026 kaum noch bei Widzew Lodz
- Er verdient 1,3 Mio. CHF netto, für Sion aber zu teuer
- Standard Lüttich, wo er 2024/25 spielte, zeigt jetzt Interesse
Ein Blick auf die Einsatzstatistiken zeigt: Dieser Zustand ist für einen Schweizer Nationalspieler nicht haltbar. Widzew Lodz hat in dieser Saison in der polnischen Ekstraklasa fünf Spiele gemacht, fünf Mal war Andi Zeqiri (27) nicht im Kader!
Woran das lag? Seit März 2026 heisst der Trainer von Zeqiri Aleksandar Vukovic (47). Unter dem neuen Übungsleiter spielte der Romand genau einmal von Beginn weg und kam sieben Mal als Joker ins Spiel. Das war alles noch in der letzten Saison. In den letzten sieben Meisterschaftsspielen kam er gerade noch auf 25 Einsatzminuten. So war Zeqiri auch kein Thema für die WM.
«Es ist kompliziert»
Bei dieser Konstellation spielte der hohe Lohn von 1,3 Millionen Franken netto auch keine Rolle mehr, sodass als einziger Ausweg ein Wechsel bleibt. Dabei war auch eine Rückkehr in die Schweiz ein Thema. Mögliche Destination: Sion. Präsident Christian Constantin (69) und Sportchef Barthélémy Constantin (31) haben die Möglichkeit eines Transfers vorsichtig ausgelotet. Aber CC winkt ab: «Andi verdient in Polen sehr viel. Es ist kompliziert.»
Doch jetzt scheint sich eine andere Schiene zu konkretisieren. Und der Weg dieser Schiene führt gemäss dem belgischen Transferexperten Sacha Tavolieri nach Belgien. Standard Lüttich, wohin Zeqiri bereits von September 2024 bis Juni 2025 ausgeliehen war, als er Genk gehörte, zeigt Interesse, weil sich der iranische Nationalspieler Dennis Eckert Ayensa (29) wohl in Richtung Süper Lig verabschieden wird.
In Belgien zurück zur alten Form?
In seiner ersten Lütticher Zeit hatte Zeqiri in 26 Spielen 10 Tore gemacht und konnte sich 4 Assists gutschreiben lassen. Das war seine beste Zeit überhaupt, mit einem praktisch identischen Toreschnitt pro Spiel wie zu seiner starken Basler Zeit, als er 2022/23 in 50 Spielen 18 Tore machte.


