Gennaro Gattuso scheint ein abergläubischer Mensch zu sein. Statt das kapitale Playoff-Spiel gegen Nordirland in eines der riesigen Stadien nach Mailand, Rom oder Neapel zu verlegen, entscheidet sich der Nationaltrainer für das 24'000 Fans fassende Bijou in Bergamo.
Für jenen Ort, wo Gattuso letzten Herbst sein erstes Länderspiel als Trainer absolvierte. Und begeistert war, weil die Tifosi trotz 0:0-Pausenstand gegen Estland den Support nicht eingestellt hatten.
Pfad A:
Italien – Nordirland 2:0
Wales – Bosnien-Herzegowina (Resultat steht noch aus)
Pfad B:
Ukraine – Schweden 1:3
Polen – Albanien 2:1
Pfad C:
Türkei – Rumänien 1:0
Slowakei – Kosovo 3:4
Pfad D:
Dänemark – Nordmazedonien 4:0
Tschechien – Irland (Resultat steht noch aus)
Pfad A:
Italien – Nordirland 2:0
Wales – Bosnien-Herzegowina (Resultat steht noch aus)
Pfad B:
Ukraine – Schweden 1:3
Polen – Albanien 2:1
Pfad C:
Türkei – Rumänien 1:0
Slowakei – Kosovo 3:4
Pfad D:
Dänemark – Nordmazedonien 4:0
Tschechien – Irland (Resultat steht noch aus)
Auch gestern stehts zur Pause 0:0, die Fans aber sind nervöser als noch im Herbst. Weil die «Green&White- Army» das tut, was sie am besten kann: den Bus parkieren. So wie in der WM-Quali 2022, als Nordirland gegen Italien ein 0:0 hielt und die Italiener aus diesem Grund die direkte Qualifikation verpassten.
Tonali und Kean lassen Fans jubeln
Vier Jahre später aber offenbaren sich Lücken im Abwehrriegel der ersatzgeschwächten Nordiren, die auf drei Stammverteidiger verzichten müssen. Erst stürmt Retegui nach einem katastrophalen Fehlpass alleine auf Pierce Charles zu, legt sich den Ball aber zu weit vor, dann scheitert Moise Kean erneut am starken Keeper.
Gegen den Abschluss von Sandro Tonali aber ist der Goalie von Sheffield Wednesday machtlos. Isaac Price hatte den Ball zuvor direkt vor die Füsse des Torschützen geköpfelt, der wunderbar und mit Schmackes per Direktabnahme trifft.
Und weil Moise Kean kurz vor Schluss sein 13. Länderspieltor erzielt und die tapferen Nordiren endgültig besiegt, darf die Squadra Azzura weiter von der ersten WM-Teilnahme seit 2014 träumen.
Sollte die Elf von Gennaro Gattuso am Dienstag den Playoff-Final gewinnen, würde man an der WM in der Gruppenphase auf die Schweizer Nati treffen.