Darum gehts
- Ein türkischer Journalist berichtet, dass Jamal Musiala in die Türkei wechselt
- Dies entspricht nicht der Wahrheit, nun wurde er vorübergehend verhaftet
- Allerdings beharrt er darauf, zuverlässige Quellen gehabt zu haben
Der türkische Sportjournalist Burhan Can Terzi sorgte für Schlagzeilen. Nach einer brisanten Berichterstattung über einen angeblichen Transfer von Bayern-Star Jamal Musiala zu Galatasaray Istanbul ist er kurzzeitig von der Polizei festgenommen worden. Laut Medienberichten handelte die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft. Nur Stunden später wurde Terzi jedoch ohne jegliche Auflagen wieder freigelassen.
Terzi hatte berichtet, dass Galatasaray kurz vor einer Einigung mit dem 23-jährigen Musiala stehe. Der Istanbuler Klub reagierte unmittelbar mit einer scharfen Gegendarstellung: «Die Behauptungen, dass Jamal Musiala zu Galatasaray wechseln wird, sind falsch und gezielt darauf ausgerichtet, die Öffentlichkeit zu täuschen und die Bemühungen unseres Vereins zu diskreditieren.» Der Klub betonte zudem, dass Gerüchte und falsche Berichterstattung die Prinzipien und Ziele von Galatasaray nicht beeinflussen würden.
Terzi hielt jedoch an seiner Darstellung fest und erklärte, dass seine Informationen aus glaubwürdigen Quellen stammten. Terzi ist ein erfahrener Journalist, hat schon bei diversen türkischen Medien gearbeitet und ist auch im Fernsehen ein bekanntes Gesicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass Terzi mit Galatasaray aneinandergerät. Laut Halk TV warf er dem Klubpräsidenten Dursun Özbek vor, nur durch die Unterstützung des umstrittenen Ex-Direktors Erden Timur die Wahlen 2022 gegen Esref Hamamcıoğlu gewonnen zu haben. Timur geriet selbst in die Schlagzeilen, als er im Dezember 2025 wegen Verdachts auf Wettbetrug und Spielmanipulation festgenommen wurde. Er verbrachte sechs Monate in Haft und wurde im Juni 2026 unter gerichtlicher Aufsicht entlassen, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
