Bologna behält im umkämpften Duell gegen Cremonese die Oberhand. Das Team der Nati-Spieler Remo Freuler, der für Ersatzspieler Lorenzo De Silvestri die Captainbinde trägt, und Simon Sohm (zuletzt nicht im Aufgebot) gewinnt auswärts mit 2:1. Sohm wird in der 78. Minute ausgewechselt, Freuler spielt durch.
Die Gäste erwischen in Cremona einen Traumstart. Bereits in der 3. Minute bringt João Mário Bologna in Führung, nach einer Viertelstunde erhöht Jonathan Rowe auf 2:0. Cremonese hat Mühe, ins Spiel zu finden.
Nach dem Seitenwechsel dreht das Team, bei dem der frühere englische Nationalstürmer Jamie Vardy wegen einer Muskelverletzung fehlt, aber auf. Trotz einiger Torchancen gelingt der Anschlusstreffer erst durch einen Penalty in der 89. Minute.
Zwei Rote Karten in der Nachspielzeit
In der Nachspielzeit kochen die Emotionen noch einmal hoch. Cremoneses Youssef Maleh sieht nach einer Tätlichkeit direkt Rot. Dann holt sich auch Bolognas Lewis Ferguson einen Platzverweis ab. Er sieht innert kürzester Zeit zweimal Gelb wegen Reklamierens und eines Foulspiels.
Bologna hält dank des Sieges den Anschluss an Platz sieben, der – abhängig vom Ausgang der Coppa Italia – für die Conference League reichen könnte. Sieben Runden vor Schluss fehlen aber immer noch fünf Punkte auf Atalanta Bergamo, das zudem noch das Spiel gegen Lecce am Ostermontag in der Hinterhand hat. Eine weitere Chance auf einen Platz im Europacup bietet sich in der Europa League, in der Bologna am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel auf Aston Villa trifft. Der Europa-League-Sieger erhält einen Platz in der Champions League.
Mussolini-Urenkel bei Cremonese
Cremonese, bei dem der Urenkel des faschistischen Diktators Benito Mussolini, Romano Floriani Mussolini, eingewechselt wird, kämpft im Tabellenkeller weiter um den Fortbestand in der Serie A. Floriani Mussolini sorgte in Italien aufgrund seines Trikotnamens bereits für Schlagzeilen.
Lange lief er mit dem Namen Floriani auf, wechselte bei seinem Engagement beim Serie-B-Klub Juve Stabia dann aber auf «F. Mussolini». Bei seinem Debüt-Tor im italienischen Unterhaus sorgten die Stabia-Fans für einen Eklat, weil viele mit dem Römischen Gruss jubelten.
Dem Spieler, dessen Mutter Alessandra Mussolini bis 2024 für die Rechtspartei von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im EU-Parlament politisierte, wird eine rechtsextreme Gesinnung nachgesagt. Seit er bei Cremonese spielt, trägt er seinen Vornamen Romano auf dem Rücken.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Inter Mailand | 37 | 54 | 86 | |
2 | SSC Neapel | 37 | 21 | 73 | |
3 | AC Mailand | 37 | 19 | 70 | |
4 | AS Rom | 37 | 26 | 70 | |
5 | Como 1907 | 37 | 33 | 68 | |
6 | Juventus Turin | 37 | 27 | 68 | |
7 | Atalanta BC | 37 | 15 | 58 | |
8 | Bologna FC | 37 | 3 | 55 | |
9 | Lazio Rom | 37 | 0 | 51 | |
10 | Udinese Calcio | 37 | -2 | 50 | |
11 | Sassuolo Calcio | 37 | -3 | 49 | |
12 | FC Turin | 37 | -19 | 44 | |
13 | Parma Calcio | 37 | -19 | 42 | |
14 | Genua CFC | 37 | -9 | 41 | |
15 | AC Florenz | 37 | -9 | 41 | |
16 | Cagliari Calcio | 37 | -14 | 40 | |
17 | US Lecce | 37 | -23 | 35 | |
18 | US Cremonese | 37 | -22 | 34 | |
19 | Hellas Verona | 37 | -34 | 21 | |
20 | Pisa SC | 37 | -44 | 18 |






