Jetzt spricht Dimitri Oberlin
«Das Angebot aus China ist verlockend»

3,3 Millionen Lohn pro Jahr! Die Offerte aus dem Reich der Mitte geht nicht spurlos an Dimitri Oberlin (21) vorbei.
Kommentieren
1/6
Empoli-Stürmer Dimitri Oberlin lag ein irres Angebot des chinesischen Klubs Hebei Fortune vor.
Foto: Getty Images
RMS_Portrait_AUTOR_1196.JPG
Stefan KreisReporter Fussball

Über ein Jahr nach seinen legendären Champions-League-Auftritten mit dem FCB kehrt Dimitri Oberlin mit dem FC Empoli auf die grosse Bühne zurück. Montagabend, Flutlicht, Stadio Olimpico. Die AS Roma als Gegner. Kurz vor Schluss lässt der Schweizer die Römer Tifosi mit seiner Torvorlage zum 2:2 verstummen. Weil ihm der Ball aber zuvor an die Hand prallt, gibt der Schiri den Treffer nicht. Für Oberlin unverständlich: «Das war keine Absicht! Ich kann die Hand ja nicht verschwinden lassen.»

Es wäre seine erste Torbeteiligung gewesen seit er im Winter leihweise vom FCB in die Toskana ging. In sechs möglichen Spielen kommt Oberlin zwar viermal zum Einsatz, in der Startelf aber steht er bislang noch nie. «Es kann im Fussball sehr schnell gehen. Ich gebe jeden Tag richtig Gas im Training und hoffe, dass ich bald die Chance kriege von Beginn an zu spielen», sagt der Stürmer.  Bereut er seinen Wechsel mittlerweile? «Nein, die Erfahrung ist wertvoll für mich.»

Neuer Anlauf im Sommer

Auch deshalb schlug er vor zwei Wochen ein lukratives Angebot aus China aus. Laut Berater Milos Malenovic hätte der Schweizer Nationalspieler in einem Jahr 3,3 Millionen Franken verdienen können. Für Oberlin sei dieses Angebot zwar «verlockend» gewesen. «Aber», so der Waadtländer. «Ich will mich voll und ganz auf Empoli konzentrieren.» Dort steht der Schweizer mit kamerunischen Wurzeln noch bis Ende Juni unter Vertrag, die Italiener besitzen eine Kaufoption von rund sechs Millionen Euro. Dass diese gezogen wird, ist stand jetzt unwahrscheinlich. Viel spricht im Sommer für eine Rückkehr nach Basel. Dort hat Oberlin noch einen Vertrag bis 2022. Und auch eine Zukunft? Unter Marcel Koller absolviert er in der Vorrunde nur 254 von möglichen 1620 Super-League-Minuten.

Malenovic sagt: «Das Niveau der italienischen Serie A ist wieder enorm gestiegen und die Erfahrungen, die er hier sammelt, fördern seine Entwicklung. Wenn er die nötigen Tore schiesst und seine Chance packt, dann kann alles sehr schnell gehen im Fussball.»

Klar ist: Die Chinesen dürften im Sommer einen neuen Anlauf nehmen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Serie A 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
AS Rom
AS Rom
5
11
13
2
Inter Mailand
Inter Mailand
5
7
13
3
Lazio Rom
Lazio Rom
5
5
13
4
Cagliari Calcio
Cagliari Calcio
5
3
12
5
AC Mailand
AC Mailand
5
6
11
6
Frosinone Calcio
Frosinone Calcio
5
5
10
7
Juventus Turin
Juventus Turin
5
4
10
8
Como 1907
Como 1907
5
3
10
9
SSC Neapel
SSC Neapel
5
1
7
10
Sassuolo Calcio
Sassuolo Calcio
5
0
7
11
Atalanta BC
Atalanta BC
5
-2
6
12
US Lecce
US Lecce
5
-5
6
13
Udinese Calcio
Udinese Calcio
5
-3
4
14
FC Turin
FC Turin
5
-3
4
15
Parma Calcio
Parma Calcio
5
-3
4
16
AC Monza
AC Monza
5
-4
4
17
AC Florenz
AC Florenz
5
-6
4
18
Bologna FC
Bologna FC
5
-3
2
19
Genua CFC
Genua CFC
5
-7
1
20
FC Venedig
FC Venedig
5
-9
0
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen