Darum gehts
- Rafael Leao will Milan verlassen und sucht eine neue Herausforderung
- Milan verlangt 48 Millionen Franken, zuvor Angebote über 80 Millionen abgelehnt
- Leao war 2022 bester Spieler der Serie A und hat Vertrag bis 2028
Rafael Leao (26) will Milan verlassen. Wie er gegenüber dem portugiesischen TV-Sender Sport TV erklärte, strebt der Stürmer eine neue Herausforderung an. «Ich habe bei Milan bereits alles gegeben, was ich habe. Der Verein hat mir sehr geholfen zu wachsen und mich in schwierigen Momenten unterstützt. Zum Glück ist es mir gelungen, meinen Namen in seiner Geschichte zu verewigen», verkündet er seinen voraussichtlichen Abgang.
Der portugiesische Nationalspieler, der 2022 als bester Spieler der Serie A ausgezeichnet wurde, spielte eine Schlüsselrolle beim letzten Scudetto-Gewinn der «Rossoneri» in der Saison 2021/2022. Doch die darauffolgenden vier Jahre verliefen enttäuschend: Milan verpasste in den letzten beiden Spielzeiten sogar die Qualifikation für die Champions League.
Hohe Angebote in der Vergangenheit abgelehnt
Besonders die abgelaufene Saison war für Leao schwierig. Unter Trainer Massimiliano Allegri, der auf Flügelspiel verzichtete, wurde der Angreifer zum Einsatz im Zentrum gezwungen – ein System, das seinen Qualitäten offensichtlich nicht gerecht wurde.
Trotz der sportlichen Durststrecke bleibt der Marktwert des portugiesischen Stars hoch: Milan ist gemäss Medienberichten bereit, Leao für rund 50 Millionen Euro (ca. 48 Millionen Franken) ziehen zu lassen. Dabei hatte der Klub in der Vergangenheit Angebote über 80 Millionen Euro abgelehnt. Leao steht zwar noch bis 2028 bei Milan unter Vertrag, doch die Zeichen stehen klar auf Abschied.
Mehrere Top-Klubs haben Interesse
Welche Liga Leao künftig bereichern wird, ist noch unklar. Gerüchten zufolge gibt es Interesse aus der Premier League, aus LaLiga, der türkischen Süper Lig und der saudi-arabischen SPL.
Der Spieler selbst bleibt zurückhaltend. «Jetzt ist das Wichtigste, an der Weltmeisterschaft eine gute Leistung zu zeigen und der Nationalmannschaft so gut wie möglich zu helfen. Danach, wenn der Moment kommt, werde ich auf die besten Optionen warten, um meine Karriere fortzusetzen und in einem Top-Klub des europäischen Fussballs spielen zu können.»
Dieser Artikel ist zuerst auf «Sportal.sk» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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