Da kann er nur drüber lachen
Ronaldo kassiert vom Verband absurde Strafe

Cristiano Ronaldo wird für seinen Abreise-Eklat vom portugiesischen Fussballverband zwar bestraft, doch die Konsequenzen halten sich für den Superstar sehr in Grenzen.
Kommentieren
1/4
255 Euro muss Cristiano Ronaldo abdrücken – ein Klacks für ihn.
Foto: AFP
RMS_Portrait_AUTOR_364.JPG
Yannick PengRedaktor Sport-Desk

«Wenn ich körperlich fit bin, für meinen Verein spiele – hoffentlich mit Toren – und die mir möglicherweise auferlegte Sperre abgesessen habe, werde ich, wie ich es bis heute immer getan habe, bereit sein, für unsere Nationalmannschaft anzutreten und zu gewinnen.»

Dieser Satz war Teil eines langen Statements, das Cristiano Ronaldo (41) am 6. Oktober auf Instagram veröffentlichte. Jetzt, 13 Tage danach, ist klar, wie lange der portugiesische Verband den Stürmerstar sperrt: für 30 Tage.

Dazu kommt noch eine Busse in der Höhe von 255 Euro. Ja, richtig gelesen, 255 Euro. Als ob das einen jucken würde, der sich seit fast vier Jahren seine Karriere in Saudi-Arabien vergolden lässt. Und auch davor reichlich Kohle gescheffelt hat.

Ronaldo steht Portugal somit für die zwei abschliessenden Gruppenspiele der Nations League gegen Dänemark (14. November) und Wales (17. November) zur Verfügung – sofern Nationaltrainer Jorge Jesus (72) ihn dann auch aufbietet. Denn die 30-tägige Sperre hat bereits rückwirkend am 1. Oktober durch die vorläufige Suspendierung begonnen. Also einen Tag nachdem Ronaldo vor dem Match in Kopenhagen gegen Dänemark wegen Unstimmigkeiten mit Jesus mit seiner Abreise aus dem Nationalcamp für einen Eklat sorgte.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen