Darum gehts
- Sevilla-Trainer García Plaza kritisiert nach dem 1:4 gegen Real die Schiedsrichterleistung
- Arda Gülers Ellbogenschlag gegen Gerard Fernández blieb ungeahndet, der VAR griff nicht ein
- Der Coach sieht eine Verbindung zum kommenden Clásico zwischen Real Madrid und Barcelona
Sevilla-Trainer Luis García Plaza (53) hat nach der 1:4-Niederlage seines Teams gegen Real Madrid am 19. Spieltag der La Liga scharfe Kritik an der Schiedsrichterleistung geübt.
Besonders eine umstrittene Szene in der 22. Minute sorgte für Aufregung. Real-Mittelfeldspieler Arda Güler (21) hatte den Sevilla-Spieler Gerard Fernández (24) mit dem Ellbogen getroffen, als dieser ihn festhalten wollte. Fernández ging zu Boden und hielt sich das Gesicht, doch der Schiedsrichter pfiff kein Foul. Auch der VAR schaltete sich nicht ein.
Sevilla-Coach wittert Verschwörung
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel äusserte García Plaza sein Unverständnis: «In voller Besetzung hat Real Madrid den Sieg vollkommen verdient, aber das Spiel hätte ganz anders verlaufen können. Uns wurde die Möglichkeit genommen, mit 11 gegen 10 zu spielen.»
Weiter meint der Trainer zum Ausbleiben des VARs: «Ich will nicht weiter über das Spiel sprechen, aber es ist unglaublich, dass niemand dieses Thema anspricht.» Warum der Schiedsrichter nicht zum VAR-Bildschirm gerufen wurde, erklärt er sich so: «Vielleicht, damit sie vor dem Clásico nicht mit 9 Punkten Rückstand dastehen. Das war eine klare Situation für den Videoassistenten, alles war kristallklar. Wir sind empört.» Real spielt am Sonntag gegen Erzrivale Barcelona (21 Uhr).
Auch der ehemalige spanische Schiedsrichter Eduardo Iturralde González (59) äusserte sich kritisch zu der Szene: «Die Qualität der Aufnahmen ist extrem schlecht – man kann nicht eindeutig erkennen, ob es einen Kontakt mit Fernández' Gesicht gab. Es wirkt fast so, als wollte man nicht, dass das sichtbar wird. Ich kann nicht glauben, dass es keine klareren Bilder gibt.»
Am Ende setzte sich Real Madrid dennoch souverän mit 4:1 durch. Kylian Mbappé (27) traf doppelt, während Jan Diomande (19) mit einem Tor und einer Vorlage glänzte. Auch Arda Güler erzielte das erste Tor nur Sekunden nach der umstrittenen Szene.
Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Barcelona | 9 | 30 | 27 | |
2 | Atletico Madrid | 9 | 11 | 22 | |
3 | Real Madrid | 9 | 14 | 21 | |
4 | Real Betis Balompie | 9 | 2 | 19 | |
5 | Real Sociedad | 9 | 0 | 16 | |
6 | Sevilla FC | 9 | -2 | 14 | |
7 | Deportivo Alaves | 9 | 3 | 11 | |
8 | RC Celta de Vigo | 9 | 3 | 11 | |
9 | RC Deportivo La Coruna | 9 | 1 | 11 | |
10 | CA Osasuna | 9 | -8 | 11 | |
11 | Athletic Bilbao | 7 | 1 | 9 | |
12 | Villarreal CF | 9 | 0 | 9 | |
13 | RCD Espanyol Barcelona | 9 | -1 | 8 | |
14 | Rayo Vallecano | 7 | -5 | 8 | |
15 | Getafe CF | 8 | -6 | 8 | |
16 | Racing Santander | 9 | -12 | 8 | |
17 | Levante UD | 8 | -4 | 7 | |
18 | Elche CF | 9 | -6 | 7 | |
19 | Valencia CF | 9 | -9 | 6 | |
20 | FC Malaga | 9 | -12 | 4 |