Nach schrillem Wahlkampf
Pérez bleibt Präsident von Real Madrid

Die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen haben sich für Amtsinhaber Florentino Pérez ausgezahlt: Der 79-Jährige bleibt der starke Mann bei den Königlichen. Herausforderer Enrique Riquelme ist bei den ersten Kampfwahlen seit 20 Jahren am Ende chancenlos.
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Bleibt der starke Mann bei Real Madrid: Florentino Pérez wird als Präsident der Königlichen bestätigt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Florentino Pérez bleibt Präsident von Real Madrid nach Wahl am 7. Juni
  • Pérez plant prominente Transfers, darunter Mourinho und 140-Millionen-Deal für Olise
  • Der 79-Jährige sichert sich klare Mehrheit gegen Herausforderer Riquelme
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Blick Sportdesk

Florentino Pérez bleibt Präsident von Real Madrid. Der 79-jährige Unternehmer sichert sich am Sonntag bei den Präsidentschaftswahlen des Vereins im Trainingszentrum Valdebebas eine klare Mehrheit. Trotz einer starken Kampagne seines Herausforderers Enrique Riquelme (37) kann Pérez seinen Posten für weitere vier Jahre verteidigen. «Diese Wahl war ein Meilenstein, da erstmals seit 2006 ein ernstzunehmender Kandidat gegen den amtierenden Präsidenten angetreten ist», betont der unterlegene Riquelme aber im Nachgang.

Die Wahl endet kurz nach Mitternacht mit der Bestätigung von Pérez’ Sieg, der von Umfragen bereits vorhergesagt worden ist. Pérez, der seit 2009 jeweils ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt worden ist, musste sich erstmals seit über 20 Jahren wieder einem Rennen um die Präsidentschaft stellen. Sein aktuelles Mandat hätte ursprünglich bis 2029 gedauert, doch nach einem enttäuschenden sportlichen Saisonverlauf und internen Turbulenzen entschied sich der Klubpräsident, die Wahl vorzuziehen. Dieser Schachzug hat sich für Pérez nun ausgezahlt.

Die Wahlkampagne ist zunächst von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen, doch in den letzten Tagen vor der Abstimmung haben sich die Töne deutlich verschärft. Beide Kandidaten warben nicht nur mit ihren Visionen für die Zukunft des Vereins, sondern auch mit Namen potenzieller Top-Transfers. Pérez versprach, den Kader mit prominenten Verpflichtungen wie José Mourinho, Ibrahima Konaté und Denzel Dumfries zu verstärken. Zudem kündigte er an, am Dienstag ein spektakuläres Transferziel bekanntzugeben. Gerüchten zufolge könnte es sich um ein 140-Millionen-Franken-Angebot für Bayerns Michael Olise handeln.

Trotz der Niederlage hat Riquelme bewiesen, dass er eine ernstzunehmende Alternative für die Zukunft des madrilenischen Klubs ist. Seine Kandidatur repräsentiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen bei Real Madrid. Ob er sich 2030 erneut zur Wahl stellen wird, bleibt abzuwarten.

Dieser Artikel ist zuerst auf «Sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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