Machtkampf in Madrid eskaliert
Pérez-Gegner kündigt Haaland-Wechsel zu Real an

Bei Real Madrid balgen sich Florentino Pérez und Enrique Riquelme um das Präsidenten-Amt. Beide Kandidaten werfen mit grossen Namen um sich, um die Wähler und Fans auf ihre Seite zu kriegen.
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«The Special One» ist zurück bei den Königlichen, sofern Florentino Pérez Real-Präsident bleibt.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Real Madrid sucht einen neuen Präsidenten
  • Amtsinhaber Florentino Pérez kündigt José Mourinho als neuer Trainer an
  • Herausforderer Enrique Riquelme wirbt mit Transfers von Haaland und Rodri
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Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

Bei Real Madrid hängt der Haussegen mächtig schief. Nach einer sportlich verkorksten und titellosen Saison tobt bei den Königlichen ein interner Machtkampf, der den Weltfussball in Atem hält. Vor den von Präsident Florentino Pérez (79) angesetzten Neuwahlen (am 7. Juni) liefern sich der Amtsinhaber und sein Herausforderer Enrique Riquelme ein Wettrüsten. 

Pérez will die Wähler mit einem Video überzeugen, in dem er José Mourinho (63) als neuen Trainer vorstellt – sofern er gewählt werden sollte. Auch die Verpflichtung des ablösefreien Verteidigers Ibrahima Konaté (27) ist an die Wiederwahl von Pérez geknüpft. Neben dem französischen Nationalspieler kündigt er noch einen weiteren Verteidiger an, gemäss Medienberichten soll es sich dabei um Inter-Holländer Denzel Dumfries (30) handeln. Herausforderer Riquelme lässt nicht lumpen, legt noch einen oben drauf und verkündet die Ankunft von mehreren Superstars. 

Haaland, Rodri und Superstar-Trainer

Niemand geringeres als ManCity-Tormaschine Erling Haaland (25) soll bereits mündlich einem Wechsel zu den Königlichen zugestimmt haben. Bei einem TV-Auftritt von Riquelme hält der Moderator ein Real-Trikot mit dem Namen des Wunschtransfers in die Kamera – sehr zur Freude von Riquelme. Zusammen mit dem Norweger soll auch der spanische Ballon-d'Or-Gewinner Rodri (29) von Manchester in die spanische Hauptstadt wechseln, das verspricht der spanische Geschäftsmann. Bei ManCity kommt der angekündigte Haaland-Transfer gar nicht gut an. Einen Tag nach der TV-Sendung prüfen die Skyblues rechtliche Schritt gegen Riquelme. Grund ist die absichtliche Image-Nutzung von Haaland. Ob City tatsächlich zu diesem Mittel greift, ist derzeit nicht bekannt.

Auch auf der Trainerposition hat Riquelme andere Vorstellungen als Gegner Pérez.

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Unter Riquelme würde die Rückkehr von Mourinho auf die Real-Trainerbank ins Wasser fallen. «Wenn ich die Wahlen gewinne, werde ich Real Madrid einen Superstar-Trainer bringen. Den grössten Trainer, den ihr euch vorstellen könnt», kündigt der Gründer einer Energie-Firma grossspurig an. Einen konkreten Namen lässt er sich aber nicht entlocken. Er hat nur noch wenige Tage Zeit, einen solchen aus dem Hut zu zaubern, denn die Präsidentschaftswahlen finden am 7. Juni statt. 

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