Es gab bereits Kontakt
Celestini nach Moskau-Aus bereits Top-Kandidat in Spanien

Fabio Celestinis Abenteuer in Russland beim ZSKA Moskau geht früher als geplant zu Ende. Wie es der Zufall will, sucht Getafe derzeit einen neuen Trainer für die kommende Saison.
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Fabio Celestini ist seinen Job in Moskau los.
Foto: keystone-sda.ch

Vergangenes Jahr liebäugelte Fabio Celestini (50) mit dem Trainer-Job bei Getafe. Es kam jedoch anders. Nach dem Double-Gewinn mit dem FC Basel gings für den Westschweizer Richtung Osten – nach Russland zum ZSKA Moskau. Ein Entscheid, der viele Fragen aufwarf.

Seit dem 4. Mai 2026 gehört für Celestini das Moskauer Abenteuer der Vergangenheit an. Der Blick auf die Tabelle erklärt die Trennung: Nur Rang sechs nach 28 von 30 absolvierten Runden. In den letzten fünf Partien reichte es nie zu einem Sieg.

Die eine Tür ist zugegangen, eine andere dafür sperrangelweit offen: Wie es der Zufall will, sucht Getafe nach einem neuen Übungsleiter für die kommende Saison. Die Gehaltsobergrenze, die in der spanischen LaLiga herrscht und dadurch die Spielberechtigungen der Profis erschwert, haben Trainer José Bordalas (62) die Lust am Job in der Madrider Vorstadt genommen. Das Angebot zur Vertragsverlängerung lässt der Spanier links liegen.

Deal kurz vor Abschluss?

Nutzniesser könnte Celestini sein. Die «Marca» reiht den Coach mit Vergangenheit bei Lausanne, Lugano, Luzern, Sion und Basel direkt auf der Pole-Position als möglicher Bordalas-Nachfolger ein. «Es gab bereits Kontakt mit dem Schweizer Trainer», schreiben die Spanier. Es müsse nur noch die Vereinbarung unter Dach und Fach gebracht werden. Eine Vereinbarung, der nach der Celestini-Freistellung in Moskau nun eigentlich nichts mehr im Weg steht.

Für Celestini wärs eine Rückkehr. Der 35-fache Schweizer Internationale kennt Getafe bereits aus seiner Zeit als Spieler. Zwischen 2005 und 2010 stand er einst für die Azulones auf dem Rasen. Kommts mit einem Jahr Verspätung also doch noch zur Wiedervereinigung? Klar ist: Celestini würde in grosse Fussstapfen treten. Denn Bordalas lässt Getafe als derzeitiger LaLiga-Siebter aller Schwierigkeiten zum Trotz vom europäischen Geschäft träumen.

LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
34
58
88
2
Real Madrid
Real Madrid
34
39
77
3
Villarreal CF
Villarreal CF
34
25
68
4
Atletico Madrid
Atletico Madrid
34
21
63
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
34
11
53
6
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
34
4
47
7
Getafe CF
Getafe CF
34
-8
44
8
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
34
-10
44
9
Real Sociedad
Real Sociedad
33
0
43
10
CA Osasuna
CA Osasuna
34
-2
42
11
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
34
-6
42
12
Valencia CF
Valencia CF
34
-13
39
13
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
34
-14
39
14
Elche CF
Elche CF
34
-8
38
15
RCD Mallorca
RCD Mallorca
34
-9
38
16
FC Girona
FC Girona
34
-15
38
17
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
34
-13
36
18
Sevilla FC
Sevilla FC
33
-15
34
19
Levante UD
Levante UD
34
-17
33
20
Real Oviedo
Real Oviedo
34
-28
28
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
UEFA Europa League
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