Bei den Katalanen brodelt es gewaltig
Nächste Runde in der Barça-Schlammschlacht – Flick und Lewandowski mittendrin

Beim FC Barcelona geht es nach den Vorwürfen von Ex-Trainer Xavi hoch zu und her. Coach Hansi Flick reagiert nun auf die jüngsten Aussagen der Fussball-Legende. Auch Barça-Präsident Laporta nimmt Stellung und spricht über die Zukunft von Stürmer Lewandowski.
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Barça-Coach Hansi Flick reagiert auf Xavis jüngste Aussagen.
Foto: IMAGO/Every Second Media

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xavi rechnet mit Barça ab: Kritik an Laporta und Transparenz
  • Laporta lobt Flick und spricht über Lewandowskis Zukunft in Barcelona
  • Lewandowski wartet Präsidentschaftswahl ab: Angebote aus Saudi-Arabien bestätigt
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Es brodelt weiter beim FC Barcelona. Nach den Äusserungen von Ex-Barça-Coach Xavi (46) in einem Interview mit «Vanguardia» über seinen unrühmlichen Abgang im Sommer 2024, spricht der aktuelle Barça-Trainer Hansi Flick (61) über die jüngsten Aussagen seines Vorgängers und dessen Streit mit Barcelona-Präsident Joan Laporta (63).

Er kenne die Wahrheit, sagte der ehemalige DFB-Trainer, vor dem Champions-League-Spiel vom Dienstagabend, bei dem Barça-Superstar Lamine Yamal (18) sein Team mit einem Last-Minute-Penalty gegen Newcastle vor einer Niederlage rettete. Diese werde er aber für sich behalten und «hier nicht erzählen. Ich habe ihn besucht, wir haben uns gesehen, als ich angekommen bin, aber das ist etwas Privates».

In Xavis Abrechnung tauchte auch der Name Flick auf

Denn in Xavis aufsehenerregender Abrechnung wurde auch Flick erwähnt. So habe der Deutsche das Gespräch mit Xavi gesucht, um sich dafür zu entschuldigen, dass der Verein bereits mit ihm verhandelte, während Xavi noch im Amt war.

«Der Verein hatte ihm gesagt, er solle mir nichts sagen, und deshalb kam er zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Er ist ein guter Kerl, sehr ehrenhaft.» Während er Flick Respekt zollt, wirft er dem Klub mangelnde Transparenz vor und nahm insbesondere gegenüber Präsident Laporta kein Blatt vor den Mund.

Die Reaktion von Barça-Boss Laporta: «Ich verstehe, dass er verletzt ist, denn mit denselben Spielern, mit denen er verloren hat, gewinnt Flick. Die Fakten haben mir recht gegeben. Mit Xavi hätten wir weiter verloren.» Autsch, das sitzt.

Laporta spricht über Lewandowski-Zukunft

Im Interview mit dem Radiosender Cadena SER spricht Laporta ausserdem über die Zukunft von Stürmer Robert Lewandowski (37). Geht es nach Laporta, soll der Pole unbedingt bleiben.

Der Präsident macht deutlich, dass «Lewy» weiterhin extrem wichtig für den Klub sei: «Er ist ein hochtalentierter Spieler, und wenn er eingewechselt wird, trifft er.» Weiter schwärmt er: «Ich mag Robert in allem, was er tut. Er ist ein geradliniger Mensch und ein Spieler, der sich hervorragend entwickelt hat.»

Lewandowski will – trotz von Laporta bestätigter lukrativer Angebote aus Saudi-Arabien – gemäss dem Präsidenten ebenfalls in Barcelona bleiben. Wie «Bild» schreibt, möchte der Pole aber zunächst das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 15. März abwarten, bei der Laporta die Wiederwahl anstrebt. Lewandowskis Zukunft ist damit weit davon entfernt, entschieden zu sein.

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