«Er sollte zurückkommen»
Xavi spricht über Messi-Rückkehr und rechnet mit Barça-Führung ab

In einem Interview mit «Vanguardia» spricht Vereinslegende Xavi zum ersten Mal über seinen Abgang beim FC Barcelona. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und prangert Laporta für seine Vereinsführung an.
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Xavi rechnet mit seinem Klub ab.
Foto: IMAGO/Photo Players Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Barça-Trainer Xavi packt zum ersten Mal über seine Entlassung aus
  • Er wirft Laporta und Echevarría Intrigen gegen ihn vor
  • Messis geplatzte Rückkehr: Xavi beschuldigt Laporta, alles sabotiert zu haben
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Xavi (46) ist eine Barcelona-Legende. Der Spanier hat für die Katalanen beinahe 800 Partien absolviert und dabei alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Auch als Trainer gewinnt er immerhin die Meisterschaft und einen Cup an Barças Seitenlinie, ehe er ein Jahr vor seinem Vertragsende entlassen wird. Zunächst bleibt es ruhig um den Ex-Trainer. Zweieinhalb Jahre später holt die Vereinslegende zum Rundumschlag aus. In einem Interview mit der spanischen Zeitung «Vanguardia» spricht Xavi über seinen unrühmlichen Abgang beim FC Barcelona.

«Nach meinem Weggang habe ich mich aus Respekt vor Barça dazu entschieden, keine Stellungnahmen abzugeben», erklärt er und offenbart, was hinter den Kulissen bei der Vereinsführung abgelaufen sei: «Sie starteten eine Medienkampagne gegen mich – und was noch schlimmer und enttäuschender ist: Alejandro (Alejandro Echevarria, Anm. d. Red.) ging in Gespräche mit Spielern wie Sergi Roberto, Araújo, Pedri oder Raphinha und erzählte ihnen, dass ich sie verkaufen wolle.» 

Wer ist Alejandro Echevarria?

Xavi stellt klar, wer seiner Meinung nach der eigentliche Strippenzieher beim FC Barcelona ist. Alejandro Echevarria heisst der Ex-Schwager von Barça-Boss Joan Laporta, der offiziell keine Verbindungen zum Verein hat, aber scheinbar viel Macht bei den Blaugrana ausübt. «Er führt den Verein praktisch. Ich wurde entlassen, weil ich mich gegen Alejandro Echevarria gestellt habe. So funktioniert das bei Barça.»

Dem Klubpräsidenten unterstellt die Vereinslegende Rückgratlosigkeit und bezeichnet ihn als Lügner. So soll Laporta Xavi versichert haben, dass es zu keiner Entlassung kommen würde, während Echevarria versucht haben soll, den Verwaltungsrat von einer Trennung zu überzeugen. «Ich habe dank Laporta bei Barça unterschrieben, aber er hat mich am Ende enttäuscht. Er hat mich entlassen, ohne mir die Wahrheit zu sagen, beeinflusst von Alejandro Echevarria», erklärt die Vereinslegende und betont: «Er steht über Laporta, es war Echevarria, der mich losgeworden ist.»

Messi stand tatsächlich vor Rückkehr

«Es war alles geplant, es sollte sein ‹Letzter Tanz› werden, wie bei Michael Jordan», erinnert sich Xavi an die Beinahe-Verpflichtung von Lionel Messi zurück und bestätigt: «Ich kontaktierte ihn nach seinem WM-Sieg (Januar 2023, Anm. d. Red.), und er sagte mir, er freue sich auf seine Rückkehr. Wir hatten grünes Licht von LaLiga, aber Laporta machte alles zunichte.» Messi reagierte nicht mehr auf Xavis Anrufe. So versuchte es der Ex-Barça-Trainer beim Vater Jorge Messi, der ihm lediglich mit «Sprich mit deinem Präsidenten» geantwortet haben soll. 

Joan Laporta dementiert Xavis Aussagen und kann sich dabei einen Seitenhieb an die Adresse der Vereinslegende nicht verkneifen. Im Rahmen des Wahlkampfs um Barcelonas Vereinspräsidium sagt der Klubboss am Montag während einer Debatte im Camp Nou: «Xavis Interview hat mich überrascht und verletzt. Ich verstehe, dass er verletzt ist. Mit denselben Spielern gewinnt Flick ... und Xavi nicht. Mit Xavi habe ich gesehen, dass wir verlieren würden, und mit Flick, dass wir gewinnen werden.»

Am Sonntag wird der neue Barça-Boss gewählt. Dann wird sich zeigen, ob die Wahlbeteiligten lieber Xavi oder Laporta mehr Vertrauen schenken, denn Messi wieder im Camp Nou spielen zu sehen, wäre ein Traum vieler Barça-Fans gewesen. Für Xavi ist auf jeden Fall klar: «Ich werde nie wieder zu Barça zurückkehren.»

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LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
27
46
67
2
Real Madrid
Real Madrid
27
33
63
3
Atletico Madrid
Atletico Madrid
27
21
54
4
Villarreal CF
Villarreal CF
27
18
54
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
27
8
43
6
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
27
7
40
7
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
27
-6
37
8
Real Sociedad
Real Sociedad
27
-1
35
9
Getafe CF
Getafe CF
27
-6
35
10
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
27
-7
35
11
CA Osasuna
CA Osasuna
27
0
34
12
Valencia CF
Valencia CF
27
-11
32
13
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
27
-6
31
14
Sevilla FC
Sevilla FC
27
-7
31
15
FC Girona
FC Girona
27
-15
31
16
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
27
-12
27
17
Elche CF
Elche CF
27
-6
26
18
RCD Mallorca
RCD Mallorca
27
-13
25
19
Levante UD
Levante UD
27
-16
22
20
Real Oviedo
Real Oviedo
27
-27
18
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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