1,4 Milliarden Euro für 4 Spielerlöhne
So häuften die Barça-Bosse riesigen Schuldenberg an

Der neue FC-Barcelona-CEO Ferran Reverter präsentiert tiefrote Zahlen. Und macht haarsträubende Deals seiner Vorgänger öffentlich.
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Ferran Reverter erklärt die tiefroten Barcelona-Zahlen.
Foto: keystone-sda.ch

Es ist der 3. August 2017. Ein Fussball-Beben erschüttert Barcelona. Superstar Neymar Junior, Fix-Bestandteil des Trio Grande Messi-Suarez-Neymar, wechselt für kolportierte 222 Millionen Euro zu PSG.

Was nun, FC Barcelona? Die Klubbosse in Katalonien verfallen offenbar in Panik. Dies zumindest zeigen die Zahlen, die der neue CEO Ferran Reverter diese Woche präsentiert.

Reverter bilanziert, dass das stolze Barça in der vergangenen Saison ein sattes Minus von 481 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Wie ist das möglich?

Der neue starke Barça-Mann liefert Erklärungen für die tiefroten Zahlen – und findet die Hauptschuld in der Vergangenheit. Die alte Führung habe besonders nach diesem verhängnisvollen 3. August 2017 haarsträubende Deals eingefädelt.

Transfers wurden abgewickelt, in denen Beraterprovisionen von bis zu 33 Prozent bezahlt worden seien. Normal sind ca. zehn Prozent.

Der Gipfel: Barça zahlte für die Spielergehälter der vier Superstars Messi, Coutinho, Dembélé und Griezmann in vier Jahren insgesamt 1,4 Milliarden Euro! Top-Verdiener war Leo Messi, der pro Jahr mehr als 100 Millionen verdiente.

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Man denkt bereits wieder gross

Die Klubbosse wollten die Spieler so in jedem Fall halten. Das Problem: Weder Coutinho, noch Dembélé und Griezmann vermochten so richtig einzuschlagen. Und: Durch diese Mega-Verträge konnte man die Spieler auch nicht weg-transferieren und eine Ablösesumme einstreichen. Die blieben lieber auf ihren Mega-Verträgen sitzen.

Damit nicht genug. In Barcelona nahm man einfach Kredite auf und hoffte auf wirtschaftlich bessere Zeiten. Oft seien sogenannte «gestreckte Gehaltszahlungen» vereinbart worden, so Reverter. Einem Spieler wurden im ersten Jahr 9 Millionen ausbezahlte, im zweiten 19 im dritten 28 Kisten. Das erschwerte die Arbeit der neuen Bosse zusätzlich. In der Zwischenzeit hätten aber diverse Gehälter gesenkt werden können.

Das stimmt Reverter zuversichtlich. Die Marke Barcelona funktioniere auch ohne Messi. Offenbar so gut, dass man bereits wieder gross denkt in Katalonien. Das in die Jahre gekommene Camp Nou soll renoviert werden. Dafür will man einen zweckgebundenen Kredit von bis zu 1,5 Milliarden Euro einholen. Die Mitglieder-Versammlung müsse diesen aber noch durchwinken. (rab)


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LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
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FC Barcelona
FC Barcelona
36
59
91
2
Real Madrid
Real Madrid
36
39
80
3
Villarreal CF
Villarreal CF
36
24
69
4
Atletico Madrid
Atletico Madrid
36
21
66
5
Real Betis Balompie
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36
12
57
6
RC Celta de Vigo
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36
4
50
7
Getafe CF
Getafe CF
36
-6
48
8
Real Sociedad
Real Sociedad
36
-1
45
9
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
36
-13
44
10
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
36
-6
44
11
Valencia CF
Valencia CF
36
-12
43
12
Sevilla FC
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36
-12
43
13
CA Osasuna
CA Osasuna
36
-4
42
14
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
36
-13
42
15
FC Girona
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36
-15
40
16
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
36
-12
40
17
Elche CF
Elche CF
36
-9
39
18
RCD Mallorca
RCD Mallorca
36
-11
39
19
Levante UD
Levante UD
36
-15
39
20
Real Oviedo
Real Oviedo
36
-30
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Champions League
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Abstieg
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