Auch wenn sein Vertrag in diesem Sommer ausläuft: Der von Liverpool am Sonntagabend verkündete Abgang von Innenverteidiger Ibrahima Konaté (27) kommt durchaus überraschend – offenbar auch für den Spieler selbst.
«Ich bin tieftraurig, dass ich im letzten Spiel nicht die Chance hatte, mich von euch allen zu verabschieden. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht gewusst, dass ich dieses Trikot zum letzten Mal vor euch tragen würde», schreibt der Franzose, der den Sprung in den WM-Kader von «Les Bleus» geschafft hat, in einer emotionalen Abschiedsbotschaft auf Instagram.
Zwei Todesfälle prägen letztes Liverpool-Jahr
Darin geht er auch auf die «harten Zeiten» nach den Todesfällen seines Teamkollegen Diogo Jota und seines Vaters in den letzten zwölf Monaten ein. «Auch während der schwersten Momente habe ich alles für das Liverpool-Wappen gegeben», fügt Konaté, der Mitte April noch von einer Einigung mit den Reds ausgegangen sei, an.
Dazu ist es nun allerdings nicht gekommen – Konatés Zeit an der Anfield Road ist nach fünf Jahren, insgesamt 183 Pflichtspielen mit sieben Toren und dem FA-Cup-Triumph 2022 und dem englischen Meistertitel 2025 als Krönungen zu Ende. Wo er nun unterkommt, ist noch nicht bekannt.
Interessenten gibt es für den nun ablösefreien Verteidiger, dessen Marktwert auf rund 45 Millionen Franken geschätzt wird, aber offenbar genug. Gemäss der französischen «L'Équipe» sollen Liverpools Liga-Konkurrent Chelsea, die Bayern und Real Madrid ein Auge auf Konaté geworfen haben.





