Darum gehts
- Oliver Glasner führt Crystal Palace in der Conference League zum ersten europäischen Titel
- Es war sein letztes Spiel als Trainer des Klubs
- Glasner verlässt Crystal Palace mit drei Trophäen
Oliver Glasner (51) hat sich erneut in die Geschichtsbücher von Crystal Palace eingetragen. Er führte die Londoner in der Conference League zu ihrem ersten europäischen Titel. Für Glasner war dies das letzte Spiel als Trainer der «Eagles» – ein Abschied mit erhobenem Haupt und drei Trophäen in seiner Amtszeit.
«Das Spiel war genau so, wie wir es erwartet hatten. Aber ich denke, wir waren unglaublich in den 15 Minuten nach der Pause, als wir das Tor erzielten. Am Ende haben wir uns extrem gut verteidigt, und es war ein fantastischer Abend», sagte Glasner nach dem Triumph. Für ihn sei der Sieg der Lohn harter Arbeit gewesen: «Diese Gruppe von Spielern, dieser Verein, diese Fans – sie haben es verdient, die Conference League zu gewinnen.»
Seine Zeit bei Crystal Palace beschreibt Glasner als eine der schönsten Erfahrungen seines Lebens. «Ich sehe mich als Teil dieser Gruppe. Als Trainer kannst du alleine nichts erreichen – du brauchst ein grossartiges Team, grossartige Spieler und grossartige Menschen. Diese Gruppe hat immer zusammengehalten und hart gearbeitet. Das war unsere Philosophie von Anfang an: Alles ist möglich, wenn man hart arbeitet.»
«Grossartige, unglaubliche Tage»
Mit Stolz blickt der scheidende Coach auf die vergangenen Tage zurück. «Ich habe den Spielern heute gesagt, dass uns die Fans dafür danken, dass wir ihnen den schönsten Tag ihres Lebens geschenkt haben. Ich habe mich bei den Spielern bedankt, weil es für mich genauso war. Das waren grossartige, unglaubliche Tage in meinem Leben. Sie haben mir vertraut und an mich geglaubt», so Glasner.
Die Entscheidung zum Abschied fiel Glasner nicht leicht: «Es fällt mir schwer zu glauben, dass dies mein letztes Spiel war. Ich habe diese Entscheidung getroffen und denke, es ist ein guter Abschluss für dieses Kapitel in der Geschichte von Crystal Palace.»
Auf seine eigene Zukunft angesprochen, bleibt Glasner zurückhaltend: «Bis heute war ich in einem Tunnel und habe nur an dieses Spiel gedacht. Heute Abend werde ich mit den Spielern ein paar Biere trinken, und morgen fliegen wir zurück nach London.»
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
