Berufung abgelehnt
Crystal Palace darf definitiv nicht in der Europa League spielen

Am Sonntag gewinnt Crystal Palace den Supercup. Am Tag darauf gibts keine guten Nachrichten. Der CAS hat die Berufung abgewiesen, der Klub darf nicht in der Europa League antreten.
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Adam Wharton und Crystal Palace dürfen nicht in der Europa League spielen.
Foto: Getty Images

Der englische FA-Cup-Sieger Crystal Palace muss endgültig in die Conference League. Keine 24 Stunden nach dem Sieg im englischen Supercup gegen Liverpool folgt der Schock. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Berufung der Londoner abgewiesen und den Ausschluss aus der Europa League bestätigt – trotz sportlicher Qualifikation. Die Europäische Fussball-Union Uefa hat diese Entscheidung gefällt, weil sich auch Olympique Lyon für den zweitwichtigsten Europapokalwettbewerb qualifiziert hat – und beide Vereine zum Teil dem US-Investor John Textor gehören. Den Startplatz in der Europa League nimmt stattdessen Nottingham Forest ein.

Der CAS teilt am Montag mit, dass in der Verhandlung am vergangenen Freitag festgestellt worden ist, dass Textor «Anteile an beiden Klubs hatte und zum Zeitpunkt der Uefa-Bewertung ein Vorstandsmitglied war, das entscheidenden Einfluss auf beide Vereine hatte». Die Uefa-Regelungen seien «klar» und liessen «keinen Spielraum». Crystal Palace sei gegenüber Lyon und Nottingham nicht unfair behandelt worden.

Eigentümer wollte verkaufen

Textor ist der grösste Anteilseigner von Palace und Eigentümer von Lyon. Kürzlich hatte er einem Deal zum Verkauf seiner Palace-Anteile zugestimmt, dieser Schritt kam nach Ansicht der Uefa aber zu spät. Weil der französische Krisenklub Lyon dem Zwangsabstieg entgangen war, musste die Uefa eine Entscheidung treffen. Lyon erhielt für die Europa League den Vorzug, da der Ex-Meister in der Liga die bessere Platzierung (6.) als Palace (12.) erreicht hatte. Dagegen hatten die von Teammanager Oliver Glasner trainierten Londoner Berufung beim CAS eingelegt.

Hintergrund für die Entscheidung sind die Regularien bei der sogenannten «Multi-Club-Ownership» (Besitz oder Beteiligung eines Eigentümers an mehreren Klubs). Die Uefa-Regeln besagen, dass Klubs nicht im selben Wettbewerb starten dürfen, wenn «eine natürliche oder eine juristische Person über mehr als einen Klub im Wettbewerb die entscheidende Kontrolle ausübt». Unter anderem soll damit verhindert werden, dass Partien manipuliert werden.

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Premier League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Manchester City
Manchester City
5
8
15
2
Arsenal FC
Arsenal FC
5
4
12
3
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
5
11
10
4
Brentford FC
Brentford FC
5
6
9
5
Leeds United
Leeds United
5
4
9
6
Liverpool FC
Liverpool FC
5
3
9
7
Everton FC
Everton FC
5
3
9
8
Hull City
Hull City
5
2
8
9
Newcastle United
Newcastle United
5
0
8
10
Chelsea FC
Chelsea FC
5
-2
7
11
Ipswich Town
Ipswich Town
5
-4
6
12
Manchester United
Manchester United
5
0
5
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
5
-1
5
14
FC Sunderland
FC Sunderland
5
-4
4
15
Crystal Palace
Crystal Palace
5
-5
4
16
Aston Villa
Aston Villa
5
-5
4
17
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
5
-2
3
18
Coventry City
Coventry City
5
-9
3
19
FC Fulham
FC Fulham
5
-3
2
20
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
5
-6
2
Champions League
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