Ende der PK
Nach gut einer Stunde ist die erste Klopp-PK beim DFB zu Ende. Danke fürs Mitlesen.
Klopp freut isch auf Arbneit mit Rudi Völler
«Rudi Völler ist für mich ein wahnsinnig wichtiger Ansprechpartner. Er weiss, wie es bisher gemacht wurde. Seine Erfahrung und seine Art will ich gerne in meinem Team haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Er hat mir auch versprochen, mir noch ein paar alte Fussballgeschichten zu erzählen, die ich noch nicht kenne – obwohl ich dachte, ich kenne alle.»
Klopp macht Witz auf Kosten eines Journalisten
«Anzug und Krawatte sicher nicht. Aber Trainingsanzug auch nicht wahrscheinlich. Mal gucken, was wir finden. Ich bin älter geworden – und du auch», antwortet Klopp mit viel Humor auf die Frage, was er an der Seitenlinie für Kleider tragen wird.
Neuendorf erklärt Kosicke-Situation
Der langjährige Berater von Klopp, Marc Kosicke, wird ebenfalls einen Job haben, wie Klopp bereits erklärt hat. «Es war klar, dass die beiden nur im Paket zu haben sind. Jürgen hat ihn gerade als Co-Trainer bezeichnet für eher administrative Dinge abseits des Fussballplatzes. Das ist unser Verständnis, dass er die künftig für das Trainerteam übernimmt. So haben wir den Vertrag auch aufgesetzt. Er ist wohlgemerkt nicht Mitarbeiter des DFB. Er ist aber eine wichtige Schnittstelle in den Verband hinein», erklärt DFB-Präsident Bernd Neuendorf.
Klopp witzelt über BVB-Verbindungen
«Die Bayern müssen sich keine Sorgen machen, dass ich weil Hans-Joachim Watzke (BVB-Präsident Anm. d. Red.), Sven Bender (Ex-BVB-Spieler) und ich hier sind, nur noch Dortmunder aufbiete. Auch wenn das witzig wäre. Oder nur Leipziger, weil ich mal bei Red Bull gearbeitet habe.»
«Die Spieler haben alle ein Telefon»
«Ich kann den Kontakt mit der Mannschaft auch haben, obwohl wir nicht täglich trainieren. Die haben alle ein Telefon. Ich habe nicht hunderte Trainingseinheiten geplant und merke dann, dass ich die letzte erst 2078 leiten kann.» Klopp erklärt, dass man die Anzahl der Trainingseinheiten nun mal nicht ändern kann.
«Es braucht Zeit»
«Die Erwartungshaltung ist in Deutschland natürlich enorm. Julian hat wahrscheinlich gesagt, er will Weltmeister werden, und dann haben die Leute gesehen, was dabei herauskam.» Aber Klopp hat Verständnis. «Wenn er gesagt hätte, er will ins Halbfinale, wäre auch was los gewesen.» Klar wolle man immer das Höchste erreichen, aber dafür brauche es auch Zeit, die einem heutzutage selten gegeben werde.
Klopp will keine Positionen im Detail besprechen
Angesprochen auf Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger, erklärt Klopp, dass er keine Positionen im Detail besprechen will. «Es werden die besten Spieler spielen, die Bock haben und mit dem DFB-Trikot noch etwas besser werden.»
«Das ist die Aufgabe von euch Medien»
«Die Jungs sollen mir zeigen, dass es etwas ganz, ganz Besonderes ist, für die Nationalelf zu spielen. Es ist auch für mich die grösste Ehre, hier zu sitzen. Und das ist keine Drohung an die Spieler. Nicht, dass einer von euch etwas draus macht. Es ist eure Aufgabe, mich nicht ständig misszuverstehen, zu versuchen, mich zu verstehen, wenn ich schon rede. Ich werde versuchen, alles richtig zu machen, kann es aber nie allen recht machen.»
Klopp gibt kurzen Taktik-Vorgeschmack
«Wir werden keine Manndeckung spielen, obwohl die beste Mannschaft in Deutschland Manndeckung spielt. Wichtig ist, dass wir eine klare Fussballidee erkennen lassen. An der WM hat die Viererkette gewonnen, das werden wir auch tun. Wir werden auch mit Flügeln spielen, da jeder Gegner den Raum gut eng machen kann. Ich möchte auch mit der Nationalmannschaft, das die Leute nach dem Spiel denken: «Wow, das ist cool.»»
