Nun ist auch Milan dran
Zahlreiche Top-Klubs buhlen um spanischen Trainer

Andoni Iraola führt Bournemouth zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in den Europacup, verlässt nun die Südengländer aber auf dem Höhepunkt– für noch grössere Aufgaben? Im Hinblick auf die neue Saison sind zahlreiche Top-Klubs am Spanier dran.
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Andoni Iraolo hat derzeit gut lachen: Der Spanier steht auf den Trainer-Wunschlisten einiger europäischer Top-Klubs.
Foto: Getty Images
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Nun steigt also auch Milan in den Poker um Andoni Iraola ein: Laut «Sky» wollen die Mailänder den Spanier, dessen Engagement bei Premier-League-Klub Bournemouth mit dem Saisonende abgelaufen ist, als neuen Mann an der Seitenlinie gewinnen. Dort würde er die Nachfolge des am Montag entlassenen Massimiliano Allegri (58) antreten – der Toskaner ist ebenso wie CEO Giorgio Furlani (47) und Sportchef Igli Tare (52) über die an den letzten Spieltagen verspielte Champions-League-Qualifikation gestolpert.

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Allerdings: Im Kampf um Iraola hat Milan grosse Konkurrenz. So sieht Bayer Leverkusen gemäss der deutschen «Bild» den 43-Jährigen als möglichen Nachfolger für den scheidenden Kasper Hjulmand (54), auch Milans Liga-Konkurrent Napoli ist nach dem freiwilligen Abgang von Antonio Conte (56) auf Trainersuche.

Macht am Ende gar Liverpool das Rennen?

Oder bleibt Iraola auf der Insel? Auch Crystal Palace, wo Oliver Glasner (51) nach zwei erfolgreichen Jahren seinen Trainerposten räumt (und am Mittwochabend vielleicht mit dem Conference-League-Titel abtritt), soll am Noch-Bournemouth-Trainer interessiert sein. Und auch beim grossen Liverpool soll er gemäss der britischen «Sun» auf der Wunschliste stehen, auch wenn die Reds gegen aussen trotz enttäuschender Saison darauf bestehen, an Arne Slot (47) festhalten zu wollen.

Dass Iraola unter den europäischen Top-Klubs so begehrt ist, hat einen guten Grund: In den drei Jahren als Trainer hat der Mann aus der baskischen Ortschaft Usurbil Bournemouth zu einem Premier-League-Spitzenteam geformt. Mit der höchsten Punktzahl (57) und der besten Platzierung (Rang sechs) der Vereinsgeschichte führte er die Cherries erstmals überhaupt in den Europacup.

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