Misstöne vor WM-Quali-Duell
Donnarumma motzt über zu wenig Spielzeit bei PSG

Vor dem kapitalen WM-Quali-Fernduell gegen die Schweiz meckert der italienische Nationaltorhüter über die geringe Einsatzzeit bei seinem Stammverein.
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Donnarumma zeigt sich überhaupt nicht erfreut über seine Teilzeitarbeit bei PSG.
Foto: Getty Images

Italien gegen die Schweiz. Der Kampf um die WM-Qualifikation lässt die Herzen höher schlagen. Den italienischen Goalie Gianluigi Donnarumma (22) beschäftigt jedoch noch ein ganz persönliches Problem: seine geringe Einsatzzeit bei PSG. Und das äussert er kurz vor dem kapitalen Showdown.

«Es stört mich», gibt Donnarumma gegenüber «TNT Sports» offen und ehrlich zu. Der Italiener verliess in diesem Sommer das gemachte Bett bei seinem Jugendverein AC Milan, wo er mit 16 Jahren sein Profidebüt gab. Sein ablösefreier Wechsel zu Paris Saint-Germain sorgte für grosse Misstöne in der Heimat. «Dollar-Rumma» nennen ihn die Milan-Tifosi. Dem Geld sei er hinterhergerannt, anstatt zu einer Vereinslegende zu werden, lautet die Kritik. So hagelte es bei seiner Auswechslung im EM-Gruppenspiel gegen Wales lautstarke Pfiffe von den Rängen – und das vor heimischer Kulisse in Rom.

Langer Konkurrenzkampf steht bevor

«Bei Milan war ich es gewöhnt, von Anfang bis zum Ende zu spielen. Hier ist es nicht einfach», beklagt sich Donnarumma. Klar ist, in Paris weht ein anderer Wind. Die Konkurrenz auf der Torhüterposition ist mit dem dreifachen Champions-League-Sieger Keylor Navas (34) von anderem Kaliber. In dieser Saison stand Donnarumma nur in sieben von möglichen 17 Partien in der Startelf. «Auf der Bank zu sitzen, schmerzt manchmal, aber die Situation wird sich bald lösen, davon bin ich überzeugt», gibt sich der Torhüter optimistisch.

Den früheren Real-Schlussmann wird er aber wohl noch eine Weile an der Backe haben. Der Costa-Ricaner verlängerte kürzlich seinen Vertrag bis 2024. Donnarumma selbst ist bis 2026 an PSG gebunden.

Bevor der Klub-Alltag wieder ruft, steht am Montagabend das entscheidende Spiel in der WM-Quali gegen Nordirland auf dem Programm. Dort kann der 1,96 Meter grosse Hühne Werbung in eigener Sache betreiben. Wenn dafür die italienische Offensive versagt, ist aus Schweizer Sicht nicht viel gegen dieses Vorhaben einzuwenden. Vorausgesetzt die Schweizer bezwingen zuhause Bulgarien. (nab)

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