Vorsätzliche Körperverletzung
Jérôme Boateng geht nach Verurteilung in Berufung

Der frühere Fussball-Nationalspieler Jérôme Boateng (33) wehrt sich gegen seine Verurteilung vor Gericht.
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Boateng (r.) mit seinem Anwalt Kai Walden am 9. September im Gericht in München.
Foto: keystone-sda.ch

Der neue Anwalt des Weltmeisters von 2014 hat Berufung gegen das Urteil vom 9. September eingelegt. Das bestätigte eine Sprecherin des Amtsgerichts München dem SID am Donnerstag.

Auch die Staatsanwaltschaft sowie die Nebenklage haben demnach Rechtsmittel eingelegt. Mit der Berufung befasst sich das Landgericht München.

Boateng war wegen einer vorsätzlichen Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,8 Millionen Euro verurteilt worden. Die Geldstrafe betrug 60 Tagessätze in Höhe von 30'000 Euro.

Der langjährige Star von Bayern München wurde schuldig gesprochen, seine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter seiner Zwillingstöchter während eines Karibikurlaubs vor drei Jahren vorsätzlich verletzt und beleidigt zu haben.

Boateng, inzwischen wie auch der Schweizer Nati-Star Xherdan Shaqiri (29) beim französischen Topklub Olympique Lyon unter Vertrag, hatte zuvor die Vorwürfe bestritten. (SID)

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