Luis Enrique spricht über den Tod seiner Tochter
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Emotionales Interview:Luis Enrique spricht über den Tod seiner Tochter

«Betrachte mich als glücklich»
Luis Enriques Worte zum Tod von Tochter Xana (†9) gehen unter die Haut

Im August 2019 machte Luis Enrique den Tod seiner neunjährigen Tochter Xana öffentlich. Fünf Jahre später gibt er eindrückliche Einblicke, wie er mit dem Schicksalsschlag umgeht.
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Luis Enrique mit Tochter Xana im Jahr 2015. Vier Jahre später verstarb sie im Alter von neun Jahren.
Foto: imago sportfotodienst
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Luis Enrique hat in seiner Karriere zahlreiche Erfolge gefeiert – ob als Spieler oder als Trainer. Als Mensch machte er vor fünf Jahren die schwierigste Zeit seines Lebens durch, als er seine neunjährige Tochter verlor. Nun sprach er offen über seinen Umgang mit der Tragödie. Seine Worte gehen unter die Haut.

«Soll ich mich als Glückspilz oder Pechvogel bezeichnen?», erinnert sich Enrique in der neusten Folge einer dreiteiligen Dokumentation auf Movistar+ an seine Tochter Xana (†9). Sie starb 2019 an Knochenkrebs, rund fünf Monate nach ihrer Diagnose. Luis Enrique hatte das Amt im Juni 2019 aus «dringenden privaten Gründen» abgegeben und musste im folgenden August über den Tod seiner Tochter informieren. Im November stand er dann wieder bei Spaniens Nationalelf an der Seitenlinie.

Jetzt gewährt er Einblick in sein Innenleben, wie er den Verlust verarbeitet, und hinterlässt dabei mit seiner Sichtweise Eindruck. «Ich betrachte mich als glücklich. Sehr glücklich.», beantwortet er seine rhetorische Frage voller Überzeugung (siehe Video): «Meine Tochter Xana hat neun wundervolle Jahre bei uns gelebt.»

Er sagte der Mutter, sie solle Fotos aufhängen

Enrique schätzt die Zeit, die er mit seiner Tochter erhielt. «Wir haben tausend Erinnerungen an sie, Videos, es sind unglaubliche Dinge.» Seine Mutter habe es nicht übers Herz gebracht, Bilder ihrer verstorbenen Enkelin aufzustellen, erzählt er eine weitere Anekdote: «Ich sagte, ‹Mama, stelle Fotos von Xana auf, Xana lebt.› Nicht auf einer physischen Ebene, aber auf einer spirituellen Ebene ist sie bei uns. Wir sprechen jeden Tag über sie. Wir lachen, wir erinnern uns.»

Enrique glaubt daran, dass ihn seine Tochter immer noch sehen kann. Er stellte seiner Mutter deshalb die Frage, was Xana in ihrem Leben beobachten solle. Eine mögliche Antwort hat Enrique mit seiner Sichtweise bereits geliefert: mit Dankbarkeit, für die zwar kurze, aber schöne gemeinsame Zeit.

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