«Bin im Grunde Uber-Fahrer»
Goalie-Legende spricht über neues Leben nach Karriereende

Der langjährige dänische Nationaltorhüter Kasper Schmeichel musste wegen einer Schulterverletzung seine Karriere beenden. Heute fühlt sich der Familienvater als Uber-Fahrer – und träumt von einer Rückkehr zum Fussball.
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Leicester Citys Meistergoalie von 2016 (im Bild mit Trainer Ranieri) spricht über sein Leben nach dem Karriereende.
Foto: imago/BPI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Familienvater Schmeichel fühlt sich nach Karriereende als Uber-Fahrer
  • Der 39-Jährige plant, Fussballtrainer zu werden und junge Talente zu fördern
  • Schmeichel gewann 2016 die Premier League mit Leicester City
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Blick Sportdesk

Kasper Schmeichel (39) hat seine beeindruckende Karriere beendet. Der ehemalige dänische Nationaltorhüter und Sohn der Manchester-United-Legende Peter Schmeichel stand seit seiner schweren Schulterverletzung im Februar 2026 nicht mehr auf dem Platz. Nach dem Vertragsende bei Celtic Glasgow im Sommer ist nun ein neues Kapitel angebrochen.

Die Umstellung auf das Leben nach dem Profifussball fällt ihm nicht ganz leicht. «Ich habe drei Kinder. Im Grunde bin ich jetzt ein Vollzeit-Uber-Fahrer. Es ist eine seltsame Umstellung, und ich war nicht darauf vorbereitet», sagte Schmeichel am Rande eines Treffens der EFC (European Football Clubs).

Der Torhüter blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück, deren Höhepunkt der sensationelle Premier-League-Titel mit Leicester City 2015/16 war. Zuletzt spielte er für Celtic Glasgow.

Ganz ohne Fussball geht es für Schmeichel aber nicht. «Ich mache gerade ein paar Kurse, arbeite beim Fernsehen und fahre die Kinder von A nach B. Später würde ich gerne Trainer werden», erzählt er. Die Leidenschaft sei weiterhin da: «Wenn ich auf dem Platz stehe, trainiere oder jungen Talenten helfe, macht mir das grosse Freude.»

Schwieriger fällt ihm der Abschied vom Wettkampfdruck. «Mein ganzes Leben war ich es gewohnt, stets Höchstleistungen zu erbringen, und das hat mich motiviert. Jetzt ist das von einem Tag auf den anderen weg, und ich muss diese Dopamin-Dosis irgendwie ersetzen», sagt Schmeichel.

Dieser Artikel erschien bereits auf «abola.pt». Das portugiesische Medium gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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