Drei Star-Trainer vor Debüt bei einer Nationalmannschaft
Eine Barça-Legende will Klopps DFB-Premiere versauen

Drei Hochkaräter stehen in dieser Woche erstmals als Nationaltrainer an der Seitenlinie. Während Klopp und Xavi am Donnerstag in Amsterdam direkt aufeinandertreffen, gibt Zidane einen Tag später gegen die Türkei sein Debüt mit Frankreich.
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Xavi Hernández gibt mit Holland sein Debüt als Nationaltrainer.
Foto: IMAGO/DeFodi Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutschland trifft am Donnerstag in Amsterdam auf die Niederlande
  • Klopp und Xavi geben ihr Debüt als Nationaltrainer
  • EM-Halbfinal 1988: Niederlande besiegte BRD 2:1 und wurde Europameister
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Lynn PiubelRedaktorin Sport

Eine neue Kampagne der Nations League steht vor der Tür. Neu sind bei einigen Grossmächten des europäischen Fussballs auch deren Trainer.

Zwei davon treffen direkt zum Einstand aufeinander: Jürgen Klopp (59) trifft mit Deutschland auf Xavi Hernández (46), der das Amt des holländischen Nationaltrainers übernommen hat. Für Klopp ist es der erste Job bei einem Nationalteam, nachdem er eine erfolgreiche Klubkarriere bei Mainz, Dortmund und Liverpool hingelegt hat. Mit letzteren beiden Vereinen wurde er Meister, mit Liverpool gewann er zudem die Champions League. «Das ist der Höhepunkt, der absolute Höhepunkt meiner Trainerkarriere», sagt Klopp zu seinem Job als Bundestrainer.

Gutes Xavi-Omen gegen Deutschland

Xavi bringt ebenfalls grosse Erfahrung mit. Als Spieler wurde er mit Spanien Weltmeister und zweimal Europameister. Als Coach holte er mit Barça 2023 den Meistertitel. Nun soll er Holland – wie bei Klopp ist es auch seine erste Station bei einer Nationalmannschaft – zu einem neuen Spielstil führen.

Xavi will die Elftal künftig mit mehr Intensität und Eigeninitiative auftreten lassen. Dabei setzt er weiterhin auf Virgil van Dijk als Captain, muss gegen Deutschland allerdings auf Rekordtorschütze Memphis Depay verzichten. Doch das persönliche Omen spricht für Xavi: In seinen 133 Länderspielen für Spanien spielte er dreimal gegen die Deutschen und gewann jede Partie.

Zidane wartet seit Jahren

Nach dem deutsch-holländischen Duell folgt im türkischen Kocaeli das Debüt von Zinédine Zidane (54) als französischer Nationaltrainer. Der frühere Edeltechniker tritt die Nachfolge von Didier Deschamps an, der die Équipe Tricolore während 14 Jahren erfolgreich führte.

Auf den Posten habe er lange gewartet: «In den letzten vier bis fünf Jahren habe ich mehrere Angebote von Klubs erhalten, habe sie aber alle für Frankreich abgelehnt.» Als Spieler wurde Zidane Welt- und Europameister, als Trainer gewann er mit Real Madrid dreimal in Folge die Champions League. Nun beginnt seine erste Amtszeit als Nationaltrainer.

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