«So werden wir in die Saison gehen»
Kobel schwärmt von BVB-Transfers und gibt sich angriffig

Dortmund investiert über 100 Millionen Euro in junge Talente. Darunter in Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias. Ein Kurs, den auch Nati-Torhüter Gregor Kobel unterstützt.
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Nati-Goalie Gregor Kobel lobt die BVB-Neuzugänge.
Foto: imago/Kirchner-Media

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • BVB investiert über 100 Mio. Euro in Transfers
  • Nur zwei Neuzugänge älter als 20 Jahre, Fokus auf Talente
  • 1 Sieg, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen gegen Bayern seit 2022
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Nick RohnerPraktikant Sportdesk

Am Wochenende startet Gregor Kobel (28) in seine sechste Saison bei Borussia Dortmund. Die Rolle mit dem Klubs ist mal wieder dieselbe: Bayern-Jäger Nummer 1.

Die Kräfteverhältnisse scheinen aber auch in dieser Saison wieder klar verteilt. Die Münchner sind in eigenen Sphären unterwegs. Und doch schwärmt Kobel vor dem Auftakt-Match gegen den HSV (Samstag, 18.30 Uhr) von den Verstärkungen, die neu für die Borussia spielen. «Die Jungs haben neues Blut reingebracht, eine gute Frische. Die sind motiviert, wollen Gas geben und sind hungrig - genau darum geht es», sagt Kobel im Interview mit dem «Kicker».

Lange war der BVB in diesem Sommer inaktiv auf dem Transfermarkt. Mittlerweile haben die Dortmunder aber Spieler für über 100 Millionen Euro verpflichtet. Hervorzuheben ist vor allem das Alter der Neuzugänge: Einzig Joey Veerman (27) und Giannis Konstantelias (23) sind älter als 20 Jahre.

Die bedeutendsten Youngster, die der BVB verpflichten konnte, sind die Teenager Joane Gadou (19) von RB Salzburg und Konstantinos Karetsas (18) vom KRC Genk. Dazu kommen aus dem eigenen Nachwuchs Samuele Inácio, Justin Lerma (18) sowie Kauã Prates (18).

Statistik gegen die Bayern? «Nicht unbedingt top»

Nach Wunsch startete die neue Spielzeit für Kobel & Co. indes nicht. Im Supercup musste man am letzten Wochenende erneut die Bayern jubeln lassen. Die Statistik in den letzten vier Saisons spricht ebenfalls nicht für den BVB: Von den letzten acht Duellen gewann man nur ein einziges, spielte dreimal Unentschieden und hatte viermal das Nachsehen gegen den Erzrivalen aus dem Süden.

Dazu meint Kobel: «Dass unsere Statistik der letzten Jahre gegen sie nicht unbedingt top ist, wissen wir alle. Trotzdem wollen wir mit der Mentalität ins Spiel gehen, gegen sie zu gewinnen und gegen jeden anderen Gegner auch.» Und Kobel ergänzt gegenüber dem «Kicker» angriffig: «Wir sind Dortmund, wir wollen jedes Spiel gewinnen und wenn wir die Bayern als Gegner haben, wollen wir auch gegen Bayern gewinnen. Und so werden wir in die Saison gehen.»

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