Darum gehts
- Schiri-Chef Knut Kircher kommentiert am Samstag erstmals live Bundesliga-Konferenz auf DAZN
- Er will Transparenz schaffen nach Kritik an Schiedsrichtern und VAR-Entscheidungen
- Im Spiel von Mainz gegen Augsburg wurde ein umstrittener Elfmeter nach fünf Minuten gegeben – Kircher räumt dabei einen VAR-Fehler ein
In der Bundesliga kommt es am Samstag zu einem Novum. Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (57) wird die Konferenzschaltung auf DAZN erstmals live kommentieren. Wie der Bezahlsender bestätigt, wird der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH, die die Schiris im deutschen Profifussball betreut, gemeinsam mit den Kommentatoren im Studio zu strittigen Szenen Stellung nehmen.
Auf diesem Weg will Kircher nach der anhaltenden Kritik um die Schiedsrichter und den VAR in der Bundesliga für Transparenz sorgen. Der frühere Referee in der höchsten Liga Deutschlands wird dabei bereits bei der Vorberichterstattung und auch in der Highlight-Sendung nach Abpfiff Auskunft geben.
Kircher räumte VAR-Versäumnis bei umstrittenem Elfer ein
Am vergangenen Samstag hatte Kircher zuletzt gegenüber der «Frankfurter Allgemeinen» bereits Stellung zu einem VAR-Fehler genommen. Beim 2:0-Sieg von Mainz gegen Augsburg hatte Schiri Patrick Ittich den Mainzern nach fünf Spielminuten einen umstrittenen Penalty zugesprochen, den Nadiem Amiri anschliessend zum 1:0 verwandelte. Stefan Bell war bei der Szene in einem Zweikampf mit Elvis Rexhbecaj zu Boden gegangen.
Gemäss Kircher hätte der VAR Ittich aufgrund des kaum ersichtlichen Kontakts nochmals an den Bildschirm bitten sollen, was jedoch nicht passierte. Der letzte Schritt der Kommunikation zwischen dem Schiri und dem Videoassistenten habe jedoch «nicht funktioniert», erklärte Kircher gegenüber der Zeitung.
«Es gibt keine Schablonen-Lösung»
In einem Interview im «Kicker» hatte Kircher zuvor nach anhaltender Kritik an einer klaren Linie des VAR und der Schiris verteidigend betont, dass die Leistungen nicht insgesamt instabil seien, man aber punktuell nachbessern müsse. Um die Leistungen zu verbessern, gäbe es regelmässig digitale Austausche, in denen «den Schiedsrichtern die Vorgaben und Kriterien in Sachen Einheitlichkeit nähergebracht werden».
Jeder einzelne Fall sorge dafür, dass die Schiedsrichter in Zukunft besser werden. Jedoch seien nicht alle Szenen miteinander vergleichbar. «Es gibt keine Schablonen-Lösung, die künftig alle Fehler verhindert. Es sind immer noch Menschen an der Pfeife und an den Bildschirmen», so Kircher. Um die Entscheidungen besser nachvollziehbar zu machen, startet der 57-Jährige nun also die Kommunikationsoffensive.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Bayern München | 21 | 60 | 54 | |
2 | Borussia Dortmund | 22 | 27 | 51 | |
3 | TSG Hoffenheim | 21 | 16 | 42 | |
4 | RB Leipzig | 21 | 12 | 39 | |
5 | VfB Stuttgart | 21 | 10 | 39 | |
6 | Bayer Leverkusen | 20 | 12 | 36 | |
7 | SC Freiburg | 21 | -1 | 30 | |
8 | Eintracht Frankfurt | 21 | -5 | 28 | |
9 | Union Berlin | 21 | -8 | 25 | |
10 | 1. FC Köln | 21 | -4 | 23 | |
11 | Hamburger SV | 20 | -8 | 22 | |
12 | Borussia Mönchengladbach | 21 | -9 | 22 | |
13 | FC Augsburg | 21 | -15 | 22 | |
14 | FSV Mainz | 22 | -12 | 21 | |
15 | VfL Wolfsburg | 21 | -15 | 19 | |
16 | Werder Bremen | 21 | -17 | 19 | |
17 | FC St. Pauli | 21 | -15 | 17 | |
18 | 1. FC Heidenheim 1846 | 21 | -28 | 13 |


















