Neben Tatjana Haenni
Auch diese zwei Frauen mischen die Bundesliga auf

Die Bundesliga glänzt in der Genderfrage mit Taten. Gleich drei Klubs hoben Frauen in entscheidende Positionen.
Kommentieren
1/7
Marie-Louise Eta war die erste Cheftrainerin eines Bundesligisten.
Foto: IMAGO/HMB-Media

Neben der Schweizerin Tatjana Haenni als CEO von RB Leipzig sorgen zwei weitere Frauen für Aufsehen im deutschen Fussball. Marie-Louise Eta hat als erste Trainerin in der Bundesliga der Männer gerade Geschichte geschrieben. Sie ist 34Jahre alt, spielte selber Fussball im zentralen Mittelfeld, war Nationalspielerin. Ihre Vorbilder in jungen Jahren waren Beckham und Xavi – nun wird sie wohl selber zum Vorbild vieler Mädchen. 

Mit Union Berlin amtete sie fünf Spiele lang als Cheftrainerin, nachdem sich die Eisernen im April im Abstiegskampf vom hemdsärmligen Steffen Baumgart getrennt hatten. Etas Bundesliga-Bilanz: zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen. Berlin beendet die Saison auf Rang 11, hat also die Liga souverän gehalten – und doch: Das Projekt ist vorerst zu Ende. Eta wird künftig das Frauen-Team von Union übernehmen. Einer der Kandidaten für ihre Nachfolge bei den Männern ist Thuns Meistercoach Mauro Lustrinelli (50).

Und da ist Kathleen Krüger. Sie wird neu Sportvorständin beim Hamburger SV. Die 40-jährige Ex-Fussballerin arbeitete seit 2009 als Teammanagerin bei Bayern, wo sie zuletzt für Strategiefragen verantwortlich war. In München wurde sie als «gute Seele» gelobt, die viel zum «Zusammenhalt» beitrug. Pep Guardiola wollte sie 2016 von Bayern München zu Manchester City mitnehmen, schreibt das Magazin «11 Freunde». Doch Krüger gab dem Spanier einen Korb. Mit dem Wechsel in die HSV-Teppichetage schreibt auch sie nun Geschichte. Noch nie hatte eine Frau die explizite sportliche Verantwortung bei einem Klub der 1. Bundesliga.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen