Nati-Stars im Wechselfieber
Wer ein Königstransfer ist, wer auf ein Abenteuer geht

Fast die Hälfte des WM-Kaders hat oder wird in diesem Sommer den Klub wechseln. Welches ist der Königstransfer, wer geht ein neues Abenteuer ein und für wen ist es eine Reise ins Ungewisse?
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Darum gehts

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Königstransfer

Johan Manzambi (20) – von Freiburg zu Aston Villa (Ablöse 60 Millionen Euro): Vor eineinhalb Jahren kannten ihn nur Insider, dank einer starken Debüt-Saison bei Freiburg und der herausragenden WM avancierte der Genfer aber nicht nur zum Freiburger Rekordtransfer und teuersten Schweizer Fussballer der Geschichte, sondern ist mit seinem langjährigen Vertrag zu einem der Top-Verdiener der Nati aufgestiegen. Noch hat das Abenteuer in der Premier League für den polyvalenten Offensivspieler nicht begonnen. Wegen seiner während der WM erlittenen Knieverletzung befindet sich Manzambi noch im Aufbautraining.

Persönlicher Aufstieg

Nico Elvedi (29) – von Gladbach zu Leeds (8 Millionen Euro): Der Wechsel zu Leeds und ein gut dotierter Dreijahresvertrag sind der Lohn für eine bärenstarke WM des Innenverteidigers. Nach elf Jahren und 364 Pflichtspielen für Gladbach verlässt der Zürcher den Niederrhein als Klub-Legende und ausländischer Rekordspieler. Dementsprechend emotional fiel dem «Eisvogel» der Abschied. Mit dem Wechsel in die Premier League erfüllt sich für Elvedi ein langgehegter Traum. Im Sommer 2023 war der Transfer auf die Insel (zu Wolverhampton) praktisch fix, ehe die Entlassung von Julen Lopetegui den Wechsel in letzter Sekunde zunichtemachte. 

Cedric Itten (29) – von Düsseldorf zu Bremen (ablösefrei): Vor einem Jahr rümpften viele die Nase, als sich der Basler für den Wechsel von YB in die 2. Bundesliga nach Düsseldorf entschied. Für den nicht alltäglichen Karriereentscheid, einen Schritt zurückzumachen, wird Itten in diesem Sommer belohnt. Der Abstieg mit der Fortuna wird zu seinem persönlichen Glück, ist er doch ablösefrei und mit 15 Saisontoren gefragt auf dem Markt. Der Wechsel zu Bremen und der gut dotierte Dreijahresvertrag sind der Lohn für Ittens Geduld und langjährige Arbeit. 

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Königstransfer: Johan Manzambi wird mit seinem Wechsel zu Aston Villa zum teuersten Schweizer aller Zeiten.
Foto: Neville Williams

Neues Abenteuer

Remo Freuler (34) – von Bologna zu Olympiakos Piräus (ablösefrei): Nach insgesamt neun Jahren verlässt Freuler die Serie A und lässt sich auf ein neues Abenteuer ein. Die Offerte von Olympiakos war lukrativer als jene der Verantwortlichen aus Bologna, die Freuler zuerst nur eine Verlängerung für ein Jahr geben wollten, das Angebot später aber nachbesserten – zu spät. Der langjährige Nati-Stammspieler konnte beim Transfer auch auf eine alte Seilschaft zählen. Der Kontakt zum Umfeld von Evangelos Marinakis brach seit Freulers Abenteuer bei Nottingham Forest in der Saison 2022/23 nie ab. Der griechische Reeder und Milliardär ist Besitzer von Nottingham und Olympiakos Piräus.

Diese Schweizer WM-Stars könnten auch noch wechseln

Atlanta? Ipswich? Ein Klub aus der Serie A? Oder doch ein Wechsel in den arabischen Raum? Es vergeht fast kein Tag, ohne dass ein neues Gerücht um Breel Embolo (29) auftaucht. Noch gehört der Basler Nati-Stürmer Rennes, wo er einen sehr gut dotierten Vertrag bis 2029 besitzt. Doch die Zeichen stehen auf Abschied.

Auch um Ruben Vargas (28) von Sevilla gibt es immer wieder Spekulationen. Und bei Miro Muheim (28) ist ebenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen, läuft sein Vertrag mit dem HSV doch im kommenden Jahr aus. Dasselbe gilt für Yvon Mvogo (32), der durchaus Interesse an einer Luftveränderung hat. Allerdings ist im europäischen Goaliemarkt noch nicht viel Bewegung drin. Und zu guter Letzt ist auch Zeki Amdounis (25) Zukunft nach dem Abstieg von Burnley aus der Premier League noch nicht geklärt.

Seit 1. Juli keinen Vertrag mehr besitzt Ricardo Rodriguez (33), dessen Kontrakt beim Champions-League-Teilnehmer Betis Sevilla nicht mehr verlängert wurde. Wohin es den 144-fachen Internationalen ziehen wird, ist offen. Eine Offerte aus der MLS wurde abgelehnt, auch eine Rückkehr in die Schweiz ist dem Vernehmen nach (noch) kein Thema. Wohin es Rodriguez, der am Dienstag seinen 34. Geburtstag feiern wird, zieht, wird sich in den kommenden zwei Wochen weisen.

Atlanta? Ipswich? Ein Klub aus der Serie A? Oder doch ein Wechsel in den arabischen Raum? Es vergeht fast kein Tag, ohne dass ein neues Gerücht um Breel Embolo (29) auftaucht. Noch gehört der Basler Nati-Stürmer Rennes, wo er einen sehr gut dotierten Vertrag bis 2029 besitzt. Doch die Zeichen stehen auf Abschied.

Auch um Ruben Vargas (28) von Sevilla gibt es immer wieder Spekulationen. Und bei Miro Muheim (28) ist ebenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen, läuft sein Vertrag mit dem HSV doch im kommenden Jahr aus. Dasselbe gilt für Yvon Mvogo (32), der durchaus Interesse an einer Luftveränderung hat. Allerdings ist im europäischen Goaliemarkt noch nicht viel Bewegung drin. Und zu guter Letzt ist auch Zeki Amdounis (25) Zukunft nach dem Abstieg von Burnley aus der Premier League noch nicht geklärt.

Seit 1. Juli keinen Vertrag mehr besitzt Ricardo Rodriguez (33), dessen Kontrakt beim Champions-League-Teilnehmer Betis Sevilla nicht mehr verlängert wurde. Wohin es den 144-fachen Internationalen ziehen wird, ist offen. Eine Offerte aus der MLS wurde abgelehnt, auch eine Rückkehr in die Schweiz ist dem Vernehmen nach (noch) kein Thema. Wohin es Rodriguez, der am Dienstag seinen 34. Geburtstag feiern wird, zieht, wird sich in den kommenden zwei Wochen weisen.

Michel Aebischer (29) – von Pisa zu Union Berlin (3,5 Millionen Euro): Nach wochenlangem Tauziehen wird der Transfer in dieser Woche und kurz vor dem Saisonstart von Union Berlin endlich eingetütet. Für Aebischer geht damit nach vier Jahren in der italienischen Serie A ein langgehegter Traum in Erfüllung: ein Vertrag in der deutschen Bundesliga. Ihm zu Pass kam die Schweizer Connection in Berlin um den neuen Cheftrainer Mauro Lustrinelli, der sich sehr um Aebischer bemühte.

Reise ins Ungewisse

Djibril Sow (29) – von Sevilla zu Genoa (4 Millionen Euro): Nach vier Jahren in Deutschland (Frankfurt) und drei Jahren in Spanien (Sevilla) zieht der Zürcher nach einer starken WM nach Italien weiter. Auch wenn Sow und seine Familie die andalusische Lebensqualität sehr geschätzt hatten, sagte er nach drei Jahren Abstiegskampf mit Sevilla schon vor der WM gegenüber Blick, dass er in einem Alter sei, wo er gern noch mal eine neue Herausforderung annehmen würde. Ob das bei Genoa unter Trainer Daniele De Rossi möglich ist? Jedenfalls waren die Ligurier bereit, für den Wechsel des 56-fachen Nati-Spielers die vier Millionen Euro teure Ausstiegsklausel zu ziehen.

Aurèle Amenda (23) – von Frankfurt zu Coventry (18 Millionen Euro): Der grösste Promi in seinem neuen Team ist der Trainer. England- und Chelsea-Legende Frank Lampard hat sich stark um den Verteidiger bemüht. Ihm persönlich in Videocalls und im Videostudium aufgezeigt, warum er ihn haben will und wie er sich bei Coventry entwickeln könnte. Der 23-Jährige, der zuletzt in Frankfurt nach dem Trainerwechsel von Toppmöller zu Riera regelmässig zum Einsatz kam, will beim Premier-League-Aufsteiger weiter Spielpraxis sammeln und sich für höhere Aufgaben in der Nati empfehlen.

Eray Cömert (28) – von Valencia zu Torino (ablösefrei): Zu sagen, der Verteidiger aus Rheinfelden gehöre zum unbestrittenen Stamm in der Nati, wäre übertrieben. Auch an der WM verzichtete Murat Yakin lange auf den früheren FCB-Spieler, bis dieser im Viertelfinal gegen Argentinien in der Verlängerung plötzlich zum Zug kam und beinahe noch den Führungstreffer für die Schweiz erzielte. Für Cömert geht die Reise durch Europa weiter. Nach vier Jahren bei Valencia (mit Leihen nach Nantes und Valladolid) zieht er nach Italien. Ob er sein Glück im Bel Paese findet? Zumindest der Anfang in Turin ist vielversprechend, ist Cömert doch gesetzt.

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Bundesliga 2026/27
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1. FC Köln
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Bayer Leverkusen
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Bayern München
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Borussia Dortmund
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Borussia Mönchengladbach
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Eintracht Frankfurt
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FC Augsburg
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FSV Mainz
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Hamburger SV
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RB Leipzig
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SC Freiburg
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SC Paderborn 07
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Schalke 04
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SV 07 Elversberg
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TSG Hoffenheim
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Union Berlin
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VfB Stuttgart
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