Mit linkem Zauberfuss
Rieder machts wie Shaqiri – auch in der Nati?

Beim 3:3 gegen Mainz brilliert VfB-Neuzugang Fabian Rieder mit brandgefährlichen Standards. Das sind gute Nachrichten für Nati-Coach Murat Yakin.
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Hat einen linken Zauberfuss: Fabian Rieder.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rieder beeindruckt bei Stuttgart mit Führungsqualitäten und Freistössen
  • Er spielte eine Schlüsselrolle im Spiel gegen Mainz – und bewirbt sich für Startelf
  • Übernimmt er in der Nati die Shaqiri-Rolle?
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Stefan KreisReporter Fussball

In Bern haben sie Fabian Rieder (22) «Pfüsi» genannt. Weil er sich in seinem allerersten TV-Interview einen lustigen Versprecher leistete. Vor lauter Nervosität sprach Rieder von «Pfüsigkeit» statt von «Physis».

Vier Jahre sind seither vergangen. Und aus dem damals 18-jährigen, noch etwas schüchternen Pfüsi ist ein selbstbewusster junger Mann mit beeindruckender Physis geworden. Zwei Meistertitel mit YB, ein Cupsieg, 15-Millionen-Transfer zu Rennes, WM- und EM-Teilnehmer mit der Schweiz.

Seit Sommer spielt Rieder leihweise für den VfB Stuttgart. Und er setzt gleich in seinem zweiten Bundesliga-Einsatz dicke Ausrufezeichen. Statt sich erst einmal hinten anzustellen und den routinierten Kollegen die Standards zu überlassen, schnappt er sich in der Schlussphase gegen Mainz beim Stand von 2:2 jeden Ball, übernimmt Verantwortung, zeigt schon in jungen Jahren Führungsqualitäten.

Winkt jetzt schon die Startelf?

Zwei Minuten vor Schluss zirkelt er einen Freistoss mit links um die Mauer und trifft via Rücken von Mainz-Goalie Zentner zur Führung. Nur Minuten später scheitert Rieder – erneut per Freistoss – an der Querlatte, kurz vor Schluss hat er eine dritte gute Chance. Hätte der VfB in der Nachspielzeit nicht noch den Ausgleich kassiert, Joker Rieder wäre zum unumstrittenen Matchwinner geworden.

Klar ist: Mit seiner starken Leistung hat sich der Schweizer für einen baldigen Startelfeinsatz in Stuttgart beworben. Und auch in den Überlegungen von Nati-Coach Murat Yakin (49) dürfte der zweikampfstarke, torgefährliche Mittelfeldspieler eine Rolle spielen. 

Macht er auch in der Nati den Shaq?

Unter Yakin debütierte Rieder an der WM 2022 in Katar für die Schweiz, absolvierte seither zehn Länderspiele, kam auch an der Europameisterschaft regelmässig zum Einsatz, stand sowohl gegen Deutschland als auch gegen Italien und England in der Startformation.

Auch in den beiden anstehenden Nations-League-Spielen gegen Dänemark und Spanien wird Rieder auf seine Minuten kommen. Und dort jenen Mann ersetzen, der jahrelang für die gefährlichsten Standards der Schweiz verantwortlich war: Xherdan Shaqiri (32). Auch der hat – wie Rieder – einen magischen linken Fuss. Auch der sorgte mit seinen Freistössen und Eckbällen immer wieder für Gefahr. Unvergessen, als Shaq in seinem letzten Nati-Spiel gegen England einen Corner direkt zu verwandeln versucht – eine Aktion, die auch Rieder zuzutrauen ist.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
24
65
63
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
24
26
52
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
24
18
46
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
24
16
46
5
RB Leipzig
RB Leipzig
24
13
44
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
24
16
43
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
24
-1
34
8
SC Freiburg
SC Freiburg
24
-5
33
9
FC Augsburg
FC Augsburg
24
-11
31
10
Union Berlin
Union Berlin
24
-9
28
11
Hamburger SV
Hamburger SV
24
-9
26
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
24
-12
25
13
1. FC Köln
1. FC Köln
24
-8
24
14
FSV Mainz
FSV Mainz
24
-12
23
15
FC St. Pauli
FC St. Pauli
24
-17
23
16
Werder Bremen
Werder Bremen
24
-19
22
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
24
-20
20
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
24
-31
14
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