Darum gehts
- Borussia Dortmund beendet Transfergespräche um Said El Mala nach Kölns Absage
- Köln lehnte 50-Millionen-Euro-Angebot ab, das Rekordverkauf bedeutet hätte
- El Mala wollte zu Dortmund wechseln
Borussia Dortmund zieht im Transfer-Poker um Said El Mala (19) die Reissleine. Im Verlaufe der vergangenen Tage legte der BVB nach mehreren Angeboten, die von Köln abgelehnt wurden, jeweils nochmals nach und bot den Kölnern am Ende ein Gesamtangebot von über 50 Millionen Euro für den Stürmer. Doch auch dieses Angebot, das El Mala zu Kölns Rekordverkauf und Dortmunds Rekordeinkauf gemacht hätte, haben die Kölner ausgeschlagen. Ein weiteres Angebot werden die Dortmunder für ihren Wunschspieler nicht auf den Tisch legen.
«Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden», bestätigt Lars Ricken (50) gegenüber der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» den Ausstieg aus dem Transfer. «Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen», so der BVB-Sport-Geschäftsführer zu den gescheiterten Verhandlungen.
Mehrere Interessenten aus England
Damit steht nach wochenlangem Hin und Her fest, dass El Mala nicht zum Vizemeister wechseln wird. Ob das Top-Talent in Köln bleiben wird, ist fraglich. El Mala selbst stand einem Wechsel zum BVB offen gegenüber und hatte gemäss Medienberichten seinen Wunsch auch intern hinterlegt. Am Ende half das nicht, um die Kölner bei ihren Forderungen umzustimmen.
Geht es für den deutschen U21-Spieler, der in der vergangenen Saison in 34 Bundesliga-Partien für die Kölner 13 Tore erzielte, in die Premier League? Gemäss deutschen Medienberichten sollen neben dem BVB auch englische Klubs Interesse an El Mala gezeigt haben.
BVB-Abwehrspieler nach Holland
Dortmund vermeldet derweil einen Abgang. So wird Almugera Kabar (20) für eine Saison an den holländischen Erstligisten NEC Nijmegen verliehen. Eine Kaufoption für den Linksverteidiger gibt es nicht. In der Eredivisie soll Kabar wichtige Spielpraxis sammeln. Nach seiner Rückkehr im Sommer 2027 wird seine Situation beim BVB neu bewertet.
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