Darum gehts
- Alexander Nübel verlässt Stuttgart nach drei Jahren Leihe, Rückkehr zu Bayern
- Stuttgart kann die Ablösesumme nicht stemmen, Bayern plant ohne Nübel
- Bayern verlangt 10–12 Millionen Fr., Juventus und ManCity zeigen Interesse
So emotional dürfte noch selten ein Leihspieler verabschiedet worden sein. «Alex hat sich vom ersten Tag an mit dem VfB und den Menschen in der Region identifiziert, in Kombination mit seinen aussergewöhnlichen Leistungen zwischen den Pfosten hat ihn das folgerichtig zu einem bei den Fans besonders beliebten Spieler gemacht», lässt sich Stuttgart-Sportchef Fabian Wohlgemuth in der Mitteilung zum Abgang seines Torhüters Alexander Nübel (29) zitieren.
Und auch der Spieler selbst spricht von einer «sensationellen Zeit beim VfB Stuttgart», er habe sich sehr wohl gefühlt. Besonders den Gewinn des DFB-Pokals 2025 bezeichnet er als «ganz besonderen Moment.»
Für Stuttgart zu teuer
Nun ist Nübels Zeit beim VfB allerdings abgelaufen: Nach drei Jahren Leihe kehrt der dreifache deutsche Nationalspieler zu den Bayern zurück – eine definitive Übernahme des Torhüters können sich die Schwaben nicht leisten. Nur: In München will man ihn lieber früher als später loswerden. Auf der Torhüterposition plant der Klub offenbar eher mit dem bisherigen Trio Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich.
Einziger Ausweg bleibt somit ein weiterer Wechsel – und hier sollen gemäss der «Bild» schon zwei grosse Klubs angeklopft haben: Juventus und Manchester City hätten in den vergangenen Tagen Interesse gezeigt, wobei den Bayern eine Ablösesumme von zehn bis zwölf Millionen Franken vorschwebt.
Spielt Nübel nach seinem Monaco-Abstecher zwischen 2021 und 2023 erneut im Ausland? Klarheit darüber dürfte es wohl noch nicht so bald geben, schliesslich reist der 29-Jährige in wenigen Tagen als nominell dritter DFB-Torhüter an seine erste WM-Endrunde.




