Der Aufsteiger hat gegen die Bayern eine Horror-Bilanz
Der HSV muss wieder an den Ort des Schreckens zurück

Neunmal in Folge setzte es für den HSV in München eine Niederlage ab. Nun kehren die Hamburger erstmals seit dem Wiederaufstieg in die Allianz-Arena zurück und wollen ihre Horror-Bilanz aufbessern.
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Die Teams des HSV, hier 2018, wurden in den letzten Duellen gegen die Bayern regelmässig abgewatscht.
Foto: foto-net / Teamfoto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • HSV trifft auf Bayern München nach Jahren der Abwesenheit
  • Trainer Polzin fordert mutiges Spiel trotz schwieriger Ausgangslage
  • Letzte neun Auswärtsspiele gegen Bayern: 3 Tore, 51 Gegentore
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

0:6, 0:8, 0:5, 0:8, 1:3, 2:9, 0:5, 0:6, 0:1 – so lauten die letzten neun Resultate des Hamburger SV auswärts beim FC Bayern. Es ist eine Bilanz des Schreckens, welche dem Bundesliga-Aufsteiger für die bevorstehende Aufgabe nicht gerade Mut macht.

Die Rothosen reisen am Samstag für das dritte Spiel dieser Bundesliga-Saison nach München. Es ist der erste Auftritt des ehemaligen Bundesliga-Dinos in der Allianz Arena seit dem Abstieg vor sieben Jahren.

Zur katastrophalen jüngeren Historie kommt auch ein nur mässig guter Saisonstart hinzu: Aus zwei Spielen holten die Hamburger nur einen Punkt. Das lange ersehnte Stadtderby gegen St. Pauli ging zu Hause mit 0:2 verloren.

HSV-Trainer fordert mutigen Auftritt

Der schwierigen Ausgangslage ist sich HSV-Coach Merlin Polzin bewusst: «In dem Spiel sind wir eher zweiter Favorit», sagt der erst 34-jährige mit einem Augenzwinkern. «Wir wissen, dass wir gegen die mit Abstand beste Mannschaft in Deutschland spielen.»

Dennoch fordert er sein Team zu einer mutigen Spielweise auf: «Es wird nicht darum gehen, den Bus zu parken. Wenn wir den Ball haben, wollen wir klar und zielstrebig Richtung gegnerisches Tor agieren.» Von seinem Team ist Polzin überzeugt: «Ich bin maximal optimistisch, dass wir gut vorbereitet sind.»

Weniger zuversichtlich zeigt sich der ehemalige Hamburg-Spieler Rafael van der Vaart, welcher selbst bei zwei Kanterniederlagen in München auf dem Platz stand. Gegenüber dem Portal «ran.de» meint der 42-Jährige: «Alles unter fünf Gegentoren wäre aus meiner Sicht gut.» Gegen St. Pauli habe der HSV auf Zweitliga-Niveau gespielt, was ihn für die Partie gegen die Bayern nicht positiv stimme.

Wiedersehen auch für Bayern-Coach

Einer von van der Vaarts Teamkollegen beim HSV war der heutige Bayern-Trainer Vincent Kompany (39). Entsprechend ist die Partie am Samstagabend auch für den Belgier speziell, wobei er seine Zeit an der Elbe aufgrund des Todes seiner Mutter und einer langen Verletzungspause als «nicht einfach» bezeichnet. Dennoch hat er auch positive Erinnerungen an Hamburg: «Ich habe viel bekommen vom Verein. Für mich ist immer eine Verbindung geblieben.»

Den letzten Einsatz im HSV-Dress hatte Vincent Kompany übrigens im Sommer 2008 – ausgerechnet bei einem Auswärtsspiel gegen die Bayern. Die Partie endete damals 2:2 – es war der bislang letzte Punktgewinn des HSV in München.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
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