Es ist so wie immer, wenn Wolfsburg bei den Bayern gastiert. Der VfL bleibt in München im 33. Auftritt (Bundesliga und DFB-Pokal) weiter sieglos und kassiert die 31. Auswärtsniederlage im Direktduell mit dem FCB.
Dieses Mal kriegt die Mannschaft von Daniel Bauer mit 1:8 auf die Socken. Der Trainer der Wölfe verzichtet übrigens darauf, Socken zu tragen, die über die Knöchel gehen – bei einer Temperatur von unter null Grad. Ja, kann man so machen.
Was man gegen die Bayern hingegen nicht machen sollte: Eigentore fabrizieren. Zwei sinds am Sonntagabend an der Zahl, die sich der VfL leistet. Wobei man fairerweise sagen muss: Wenn Kilian Fischer (5.) und Moritz Jenz (53.) nicht gewesen wären, hätten die Bayern-Stars Michael Olise und Luis Diaz den Ball problemlos jeweils über die Linie gedrückt.
Olise, der Torschütze zum 3:1 (50.) und 7:1 (76.), und Diaz, der für das 2:1 verantwortlich ist (30.), werden so jeweils um ein zusätzliches Goal gebracht, was aber ihre Top-Leistung beim ersten Auftritt im Jahr 2026 nicht schmälert. Dieses FCB-Duo kriegen die Wölfe während der gesamten Partie nie in den Griff.
Fürs Tor-Highlight ist allerdings Harry Kane zuständig: Der Stürmerstar der Bayern schlenzt den Ball bei seinem 6:1 von der Strafraumgrenze via Lattenunterkante und Innenpfosten in die Maschen. Das Prädikat «Traumtor» wird diesem Kunstschuss eigentlich nicht gerecht.






