Darum gehts
- James Rodriguez beendet mit 35 Jahren seine Karriere in Kolumbiens Nationalteam
- 2014 wurde er mit sechs Toren Torschützenkönig der WM in Brasilien
- Insgesamt absolvierte er 131 Länderspiele und erzielte 31 Tore
James Rodriguez, einer der grössten Fussballer Kolumbiens, hat das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere angekündigt. Der 35-jährige Mittelfeldspieler, der einst für Real Madrid und Bayern München spielte, gab seine Entscheidung nur wenige Tage nach seinem Wechsel zu Atletico Nacional bekannt. In einer emotionalen Nachricht auf der Plattform X sagte Rodriguez unter Tränen: «Es ist an der Zeit. Danke für jedes Spiel, jede Freude, jede Träne und jeden geteilten Traum. Es war mir eine grosse Ehre, die Farben Kolumbiens zu verteidigen. Danke, Kolumbien. Für immer.»
Die Nachricht kam kurz nach seiner Teilnahme an der Fifa-Weltmeisterschaft 2026, seinem dritten und letzten Turnier dieser Art. Rodriguez, der als einer der besten Spieler seiner Generation gilt, hatte seinen Höhepunkt auf der internationalen Bühne bei der WM 2014 in Brasilien. Dort wurde er mit sechs Treffern Torschützenkönig und erzielte im Achtelfinal gegen Uruguay ein Tor, das ihm den prestigeträchtigen Fifa-Puskas-Preis für das schönste Tor des Jahres einbrachte.
Insgesamt absolvierte Rodriguez 131 Spiele für Kolumbien – das letzte im WM-Achtelfinal gegen die Schweiz (3:4 n.P.) – und erzielte 31 Tore. Seine Karriere begann er mit dem klaren Ziel, das Nationalteam in einer besseren Verfassung zu hinterlassen, als er es vorgefunden hatte. «Ich wollte einen Beitrag leisten, meinen Fussabdruck hinterlassen und Kolumbien helfen, daran zu glauben, dass wir gegen jeden antreten können», erklärte er in seiner Botschaft. Er betonte, stets mit Respekt und Verantwortung das Trikot mit der Nummer 10 und die Captainbinde getragen zu haben.
Rodriguez ist überzeugt, dass er alles gegeben hat: «Ich gehe mit einem ruhigen Gewissen, weil ich weiss, dass ich alles gegeben habe. Danke für jede Erinnerung, jeden Moment und jede Umarmung.»
Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.


