Juve-Frauen gewinnen Supercup
Erster Titel 2026 für Nati-Duo Wälti und Calligaris

Lia Wälti und Viola Calligaris holen mit Juve den ersten Titel in diesem Jahr. Weniger erfolgreich verläuft der Rückrundenauftakt für die Schweizer Söldnerinnen in England.
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Mit einem Titel ins neue Jahr gestartet: Viola Calligaris und Lia Wälti.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Nati-Spielerinnen Lia Wälti und Viola Calligaris sind erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Die beiden holen mit Juve den italienischen Supercup dank eines 2:1-Siegs in Pescara gegen die AS Roma.

Der Meister und Cupsieger aus Turin dreht die Partie gegen den aktuellen Tabellenführer der Serie A. Den entscheidenden Treffer erzielt die 35-jährige Cristiana Girelli fünf Minuten vor dem Ende sehenswert per Absatz.

Alayah Pilgrim sorgt nach ihrer Einwechslung in der Pause für Schwung in der Offensive der Römerinnen. Ein Treffer will der Schweizer Nationalspielerin jedoch nicht gelingen. Für Juventus Turin mit Wälti in der Startelf und Calligaris auf der Bank ist es der fünfte Sieg im Supercup nach 2019, 2020, 2021 und 2023.

Peng und Beney nur auf der Bank

Weniger Erfolg ist den Schweizer Söldnerinnen beim Rückrundenauftakt in der englischen Women's Super League beschieden. Livia Peng muss beim 5:0-Sieg von Chelsea gegen West Ham ihrer wieder genesenen Konkurrentin Hannah Hampton den Vortritt lassen. Bei West Ham werden Seraina Piubel und Leila Wandeler in der Schlussphase eingewechselt.

Auch Iman Beney sitzt nur 90 Minuten auf der Bank beim 2:0-Sieg von Tabellenführer Manchester City gegen Everton. Ein Erfolgserlebnis feiert Noelle Maritz mit Aston Villa beim 2:1 gegen Brighton. Beim Sieg von Tottenham gegen Leicester (1:0) fehlt Luana Bühler weiterhin mit einer Knieverletzung.

Doublette von Schertenleib

Einen Traumstart ins neue Jahr verbuchte Sydney Schertenleib. Beim 12:1-Kantersieg des FC Barcelona am Samstag gegen den FC Madrid schoss die Zürcherin zwei Tore. Die Polin Ewa Pajor traf für die in der Tabelle klar an der Spitze liegenden Katalaninnen vier Mal.

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